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Von den Zuwachs⸗Heerden.
Im vorherigen Artikel habe ich vorausgeſeht, daß der Eigenthuͤmer einer Heerde grober Schaafe, nur einige Merinosboͤcke kaufte, um ſeine Schaafe damit belegen zu laſſen. In dieſem Falle, der al⸗
lerdings ſehr vortheilhaft iſt, kann er nur Metis
ziehen; er bedarf 13 Jahre, ehe die Dotalitaͤt ſeiner Schaafe in der fuͤnften Generation ſteht, ein noth⸗ wendiger Zeitraum, wenn der Stamm ſehr grobwol⸗ lig war; denn er bedarf nur 11 oder 9 Jahre, wenn et urſpruͤnglich feinere Racen zur Veredlung nahm. Ohne Zweifel hat er Vortheile, wenn er dieſe Zeit erreicht hat; aber ſein Kapital hat noch keinen großen Werth, weil die Metis nicht dem Preiſe der Merinos nahe kommen.*) Ueberdies
man ziemlich allgemein von dieſem Satz zuruͤckge⸗ kommen iſt, welcher auch gewiß zu weit getrieben war und vernunftmaͤßig wohl nur dahin auszulegen iſt, daß man ſuchen muͤſſe, immerfort feinere Boͤcke anzuſtellen, als man ſchon gehabt. Dies iſt ſelbſt
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bei ganz aͤchten Heerden recht wohl moͤglich, da ge⸗
wiſſe geringe Ruͤancirungen in der Wolle immer Statt finden werden, und nur durch die ſorgſame Befolgung dieſer Regel iſt man in Ramboullet zu einem ſo vorzuͤglichen Grade von Feinheit gekom⸗ men. W.
*) Ohne den gewiß richtigen Grundſatz ablaͤugnen zu wollen, daß man Metisboͤcke nicht zur Veredlung
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