ben, ſo muß man Widder nehmen, die im hoͤchſten Grade die wuͤnſchenswerthen Eigenſchaften beſitzen; indem man Metisboͤcke mit gemeinen Landſchaafen paart, wird man eine Race erzielen, die, nachdem ſie allerdings viel beſſer geworden, als die urſpräng⸗ liche es war, einige Zeit ſtehen bleiben, dann aber ſich wieder verſchlechtern wird; der Einfluß dieſer Muͤtter, lange Zeit unterdruͤckt, wird früh oder ſpaͤt ſich darthun, und eine Entartung veranlaßen, weil die aus dieſek Kreuzung entſprungenen Wid⸗ der einen Keim von muͤtterlicher Schlechtheit in ſich tragen, der ſich nach und nach mehr entwickeln wird, um ſo ſicherer, da es Thatſache iſt, daß die Ab⸗ koͤmmlinge gar oft und beinahe am oͤfterſten, mehr nach ihren Voraͤltern, als nach ihren Aeltern, arten.
Es giebt jetzt genug Merinos in Frankreich, um immer dergleichen waͤhlen zu koͤnnen. Was auch ihr Preis ſein mag, ſo wird er weit unter dem Vortheil ſein, den ſie geben, da ein Widder fuͤr ſo viele Schaafe hinreicht.*)
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*) Ueber dieſen Gegenſtand hat der bekannte Charles pi- ctet de Rochemont in Genf, der Unternehmer des Aufſehn erregenden Etabliſſements zu Odeſſa, eine ſchaͤtbare Abhandlung unter dem Litel:„Memoire aur le chpix des étalons. Vienne 1607“ geſchrie⸗ ben, von der in Leipzig, 808, eine deutſche Ueber⸗ ſetzung erſchienen iſt. Auch in einer andern ſeiner
Schriften:„Faits et Observations sur les Merinos
'Espagne. Geneve 1802“ findet man, vorzuͤglich


