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wuͤrde, damit man jederzeit dieſe Vorbauungs⸗
impfung vornehmen konne. Sie wuͤrde ſich dann bei der Sorgſalt, welche man jest auf die Schaͤfereien verwendet, allgemein verbrei⸗ ten, und ſo wuͤrde nach einiger Zeit dieſe Krank⸗ heit, die nie ohne Anſteckung entſteht, vollig ousgerottet werden. Jeder aber muͤßte gehal⸗ ten ſeyn, es ſeinen ſaͤmmtlichen Rachbarn an⸗ zuzeigen, wenn er impfen will, noch mehr aber, wenn die natuͤrlichen Pocken in ſeiner Herde ausbrechen. Die Gefahr der Anſteckung in der Entfernung, iſt bei den Pocken ungleich großer als bei der Raͤude.
Bei der großen Aehnlichkeit, welche die Schaſpocken faſt in allen Stuͤcken mit den menſchlichen Focken haben, machte man ſich die, der Theorie nach, wohl begruͤndete Hoff⸗ nung, daß die wohlthätigſte Erfindung unſeres Zeitalters, die Einimpfung der Kuhpocken, auch ein Schutzmittel fuͤr die Schaſpocken ſeyn wuͤrde, und daß man dadurch dieſe Krankheit — die bei der Inokulation zwar bei weitem ſeltener, aber doch zuweilen todtlich werden kann— vbllig entkraͤften und geſahrlos ma⸗ chen könne. Allein die genaueſten daruͤher an⸗ geſtellten Verſuche haben dieſe Erwartung vollig niedergeſchlagen, und das beſtimmte Reſultat ergeben, daß die Kuhpockenmaterie zwar zu⸗ weilen eine Thätigkeit bei den Schafen außere,


