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ſcheiden konnen, ob dieſe durch die Impfung oder durch vorhergegangene Anſteckung enſtan⸗ den ſey. Sobald die Impfung mit Sorgfalt geſchehen iſt, hat man von der Anſteckung nichts weiter zu beſorgen; denn das iſt ausge⸗ macht, daß dieſes Gift nur einmal einen Ein⸗ druck auf den ganzen Hrganismus macht.
Weit ſicherer und wohlthaͤtiger iſt die Vorbauungsimpfung, wozu man die gunſtigſte Jahreszeit und den gunſtigſten Zu⸗ ſtand der Thiere auswaͤhlen kann. Es ſcheint nach allen Gruͤnden am ſſcherſten, entweder ſchon die Laͤmmer gegen den Herbſt, wenn ſtarke Hitze nicht mehr zu beſorgen iſt, oder die Jaͤhrlinge im Fruͤhjahre zu impfen. Bei den Muͤttern wuͤrde wohl die Zeit vor der Begattung am ſicherſten ſeyn, und dieſe vielleicht etwas verſpaͤtet werden muͤſſen, obwohl traͤch⸗ tige Schafe die Impfungskrankheit auch ſehr gut uͤberſtehen. Ein Lamm im Mutterleibe be⸗ kommt keinesweges die Pocken wahrſcheinlich nicht, iſt wenigſtens keineswegs dafuͤr in ſeinem Leben geſichert, wenn ſie die Mutter waͤhrend der Traͤchtigkeit haͤtte.
Es waͤre ſehr zu wuͤnſchen, daß irgend⸗ wo ein beſtaͤndiger Vorrath von Pockenmaterie unter der Aufſicht eines erfahrnen und gewiſe⸗ ſenhaſten Mannes erhalten und ſortgepflanzt
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