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zur gunſtigſten Zeit und im guͤnſtigſten Alter erregen, ſeine ganze Aufmerkſamkeit darauf richten, ſomit die Thiere auf ihre Lebenszeit ſichern, und die Krankheit mit der Zeit vollig vertilgen konne.
Die Operation iſt ſehr leicht. Man nimmt den Eiter von einem nicht zu heftig kranken Schafe, deſſen Pocken im Sten oder 6ten Tage des Ausbruchs ſtehen, und dieſen Eiter im fluͤſſigen faſt durchſichtigen Zuſtande enthalten⸗ weil er ſo nicht nur am wirkſamſten, ſondern auch am freieſten von anderer Verderbniß iſt. Man hat dieſes kranke Schaf zur Hand an dem Orte, wo die Einimpfung geſchieht, und braucht nicht zu beſorgen, daß in dem Augenblicke die Anſteckung durch die Ausdunſtung der durch den Stich zuvorkommen werde; denn dieſe wirkt ſchneller. Man nimmt ein Paar feine ſpitze Lanzetten, oder nur ein Paar an der Spitze breit geſchlagene und ſcharf geſchliffene ſtarke Raͤhnadeln, die mit ihrem Ohrende mit einem Griff, allenfalls in einem Stuͤcke Siegellack eingeſetzt ſind, zur Hand. Ein Gehuͤlſe taucht dieſe Lanzetten oder Nadeln mit der Spitze wechſelsweiſe in die aus einer gedffneten Puſtel ausfließende Jauche, und reicht ſie dem Ope⸗ rateur zu. Dieſer läͤßt ſich das zu operirende Schaf mit dem Ruͤcken auf den Tiſch legen⸗ und durch zwei Menſchen ſo halten, daß er


