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ſie haben Hitze und Durſt in hoherem oder geringeren Grade. Dieſe Erſcheinungen dau⸗ ern in der Regel drei volle Tage, und nehmen mit jedem zu.
2) Die Ausbruchsperiode. Es zeigen ſich pleine Kndtchen auf der Haut, zuerſt an den nicht mit Wolle bedeckten Theilen, im Geſichte, an der innern Seite der Schenkel, dem Euter u. ſ. w.; dann aber auch an den wolligen Thei⸗ len. So wie dieſe hervorgekommen ſind, laſſen jene Zufaͤlle nach, die Thiere werden munter, und bekommen wieder Freßluſt. Geſchiehet das nicht, ſo iſt es ein Zeichen großer Bosar⸗ tigkeit und Gefahr. Die Fnbtchen wachſen in der Hoͤhe und Breite. Dieſe Periode dauert ebenfalls drei Tage.
3) Die Eiterungsperiode. Die Blattern werden nach der Ordnung, wie ſie ausgebro⸗ chen waren, weiß, zuerſt an der Spitze, dann durchaus, und fullen ſich mit fluͤſſigem Eiter. Sie ſind an ihrer Spitze, nachdem ſie ſich ge⸗ fuͤllt haben, entweder erhaben oder eingedrückt. Erſteres iſt beſſer, und zeigt mehrere Natur⸗ praͤfte an. Stehen aber die Blattern dicht, ſo bleiben ſie nicht abgeſondert, ſondern laufen in einander, und bilden eine große gemeinſchaft⸗ liche Blaſe, die manchmal ganze Stellen des Koͤrpers uͤberziehet.


