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übrigen gewohnten Behandlung erkundigen, und dieſe anfangs, ſelbſt mit keiner an ſich beſ⸗ ſern, vertauſchen. Wer alles dieſes in ſeiner Gewalt hat, dem wird ſich ein angelegtes größe⸗ res Kapital freilich bald wieder bezahlen, in⸗ dem er nun außer der ſuperfeinen Wolle bald Boͤcke verkaufen, und ſeine Herde dann ſo vermehren kann, daß er auch Räͤtter, deren Preis vorerſt nach aller Wahrſcheinlichkeit noch betraͤchtlich ſteigen wird, abzuſtehen habe.
Eine völlig edle Schaͤferei iſt in dieſem Au⸗ genblicke ein ſehr großer Schatz, und wer in Zeiten, wo die Kapitalien wohlfeiler waren, ein ſolches zum Ankauf reiner Merino⸗ Muͤtter an⸗ wandte, und die Gelegenheit, ſolche zu erhal— ten, benutzte, hat gegenwaͤrtig Zinſen davon, wie ſie vielleicht kein anderes Kapital auf recht⸗ liche Weiſe traͤgt; jedoch wie ſich verſteht un⸗ ter der Bedingung, daß er dieſe Schaͤſerei auch richtig behandelte. Gegenwärtig, wo die Kapi⸗ tale ſo theuer und ſelten ſind, und der Preis der reinen Merino-Muͤtter dennoch ſehr hoch geſetzt wird, mochte die Anſchaffung einer gan⸗ zen Merino⸗ Herde wenigen moͤglich und ſel⸗ ten rathſam ſeyn. Denn ſo wenig es wahr⸗ ſcheinlich iſt, daß der Preis der feinen Wolle ſchnell wieder ſinken werde, ſo wird ſie ſich doch ron Jahr zu Jahr vermehren, und die Nach⸗


