Teil eines Werkes 
Erster Band (1801)
Entstehung
Seite
782
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Die beſten niederlaͤndiſchen Pferde findet man in der Gegend zwiſchen Newport und Luys. Es iſt ein großer, ſehr ſtarker Schlag von Pferden. Aber ſie ſind ſchlecht gebauet. Sie haben lan⸗ ges Haar, ſtark bewachſene Beine, die ſie hoch aufheben, wenn ſie gehen. Sie werden haupt⸗ ſächlich mit unausgedroſchenen Bohnen gefuttert. Doch erhalten ſie auch an manchen Orten viel Moͤhren. Sie werden faſt ganz im Stalle auf⸗ gezogen, und in großer Menge; denn ſie ver⸗ kaufen viele, vormahls nach Frankreich, die leßte Zeit(1792) an die kaiſerliche Artillerie.

Kuͤhe

durch, ſo wie ſie großer werden. Unterhalb werden die Wurzeln in beſtändiger Waͤrme und Feuchtigkeit erhalten, gegen zu ansduͤrrende Hitze und Wind geſchuͤtzet. Die Halme aber werden aufrecht erhalten, ſo daß der Wind und Regen ſie nicht niederdruͤcken kann. Der ſtarke Duͤnger treibt ſie zu einer gewaltigen Laͤnge in die Hoͤhe. Koſtbar iſt aher auch dieſe Methode, die Arbeit ungerechnet, zumal wo das Holz theuer iſt, welches einen großen Theil ſeines Werths verlohren hat, wenn es hierzu gedie⸗ net. Dennoch verſicherten die Leute, es ſey die vortheilhafteſte Cultur unter allen.