Teil eines Werkes 
Erster Band (1801)
Entstehung
Seite
780
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dauauf ſäet. Sonſt, ſagen ſie, würde die zweyte Saat ebenfalls abgefreſſen werden.

Kartoffeln werden häufig nach dem Pfluge gebauet und in die andre Furche gelegt. Sie werden auch mit dem Pfluge bearbeitet. Man braucht ſie zur Futterung. Ein Bunder Kartof⸗ feln wird auf 300 Fl. geſchäßet.

Möhren werden in Flandern viel gebauet, entweder fuͤr ſich, oder haͤufiger unter Lein. Wenn der Lein aufgezogen iſt, ſo werden die Möhren behacket, oder gejaͤtet; und dies wird, wenn es noͤthig ſcheint, nochmals wiederholet. Sie wer⸗ den ebenfalls zum Futter der Kuͤhe, Pferde und Schweine gebraucht.

Luͤcerne wird auch an verſchiedenen Orten gebauet, größtentheils unter Hafer geſaͤet und Klee damit vermiſchet, um von dieſem im erſten Jahre eine Erndte zu haben.

Der Flachsbau iſt in Flandern zu einer außerordentlichen Hoͤhe geſtiegen. Das, was ſie Lin ramé nennen, giebt, wenn es geraͤth, wohl den hoͤchſten Ertrag, den man vom Acker haben kann. Er ſoll zuweilen den Werth des Grund⸗ ſtuͤcks uͤberſteigen. Balſamo ſagt, er moͤge man⸗