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ein, daß das fleiſſigere Bearbeiten nicht anders als widerſinnig angeſtellt werden könne. In wel⸗ chem Verhaͤltniſſe aber der Ertrag die Koſten mehrerer, zweckmaͤßig angeſtellter Arbeit be⸗ lobne? das war ſo wenig bey einer beſtimmten Beſtellung eines Morgens ausgemacht, als bey ganzen Wirthſchaften. Wie wuͤrde ſich ein Spann Pferde oder Ochſen, auf dieſem Gute von 800 Morgen Mittelboden mehr gehalten, bezahlen? Das kann man nicht wiſſen; darum laßt es beym Alten! rufen die Kluͤgſten. Wahr⸗ lich die Kluͤgſten, ſobald alle feſte Grundſätze hier⸗ uͤber noch fehlen. Was die Benutzung des Vie⸗ bes durch Aufzucht, Maſtung, Molkenwerk und den wahren Werth des Duͤngers, und dann wie⸗ der den eigentlichen Werth des Heues, der Futter⸗ kraͤuter, des Strohes, in Ruͤckſicht auf die vermebrte Erzeugung anderer Producte, anbetrifft, daruͤber ſind die Verhältniſſe noch durchaus unbe⸗ ſtimmt, und man ſchaͤtzt alles dies nach einem ſehr unrichtigen Maaßſtabe.
Bergens vortreffliches Werk uͤber die Ver⸗ beſſerung der Viehzucht war das einzige, woraus ich belle und beſtimmte Begriffe uͤber das Ganze der Landwirthſchaft ſchöpfte. Ich kann dieſes claſſi⸗ ſche Werk, welches nur einige Berichtigungen und genauere Beſtimmungen erfordert, Anfungern in der Landwirthſchaftskunde nicht genug empſehlen.
Bey


