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Das Böse im Einklange mit der Weltordnung dargestellt : oder Neuer Versuch über den Ursprung, die Bedeutung, die Gesetze und Verwandtschaften des Uebels : mit kritischen Blicken in die Gebiete der neuern Theologie und Pädagogik in philosophischer Hinsicht / von B. H. Blasche
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Harmonie des Ganzen eines Menſchenlebens, und ſo auch des Lebens der Menſchenwelt, weſentlich einwirkt. Zwei Hauptſchwierigkeiten ſind es wohl vorzuglich, welche jener Erwartung, die Beſiegung des Böſen betreffend, entgegen⸗ geſetzt werden duͤrften.

1)Eine vollſtaͤndige Beſiegung des Böſen ſetzt, unter andern, eine vollendete Beherrſchung der(bewußtloſen) Natur, namentlich der Elemente, voraus, welcher der Menſch, naͤmlich ſelbſt die vereinigte Geſammtmacht der Menſchen, nicht gewachſen ſeyn duͤrfte. Aber die vereinigte Geſammtmacht des Menſchenreichs iſt noch nicht erſchienen und kann erſt erſcheinen, wenn es einſt durch⸗ gaͤngig organiſirt ſeyn wird. Weil alſo die Macht des Menſchenreichs noch eingewurzelt iſt, ſo kann auch die Be⸗ herrſchung der Natur nur moch unvollkommen ſeyn, und der Schluß von der unvollkommenen Gegenwart, in dieſer Beziehung, auf die Unvollkommenheit aller Zukunft, iſt un⸗ ſtatthaft, und kann nur aus duͤrftigen Begriffen von der Anlage und Beſtimmung der Menſchheit hervorgehen. Viel⸗ mehr berechtigen uns die wichtigſten Gruͤnde zu einem ganz entgegengeſetzten Schluß. Die Macht des Menſchen uͤber die Natur iſt, wenn wir die Gegenwart mit der Vergan⸗ genheit in dieſer Hinſicht vergleichen, bereits weit vorge⸗ ſchritten, und der lebhafte Fortgang der Geſchichte der Erfindungen beweiſt, daß das Vermoͤgen der Menſchheit, die Kraͤfte der Natur ihren Zwecken dienſtbar zu machen und ſich gegen ihre feindlichen Angriffe zu ſchuͤtzen, noch ſehr in der Entwicklung begriffen iſt. Und warum ſollte dieſe Entwicklung nicht einſt in einer allſeitigen Beherrſchung der Natur ihre Vollendung erreichen können? Der Menſch