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ſolchen Zuſtandes vollendeter Geſammtbildung erweiſen laſſe? Die Frage iſt wichtig genug, um jeden Menſchen von wiſ⸗ ſenſchaftlicher Bildung aufs Hoͤchſte zu intereſſiren; ob ſie aber uͤberhaupt wiſſenſchaftlich losbar ſey? nun, daruͤber mag jeder urtheilen, nachdem er dieſe Unterſuchung bis zu Ende geleſen hat.
gunaͤchſt muß ich den Leſer bitten, ſich die ewige Wahrheit zu vergegenwaͤrtigen, daß das Univerſum, als Weltall oder Allganzes, vollkommen ſey und nothwendig als vollkommen gedacht werden muͤſſe, da es die Allent⸗ wicklung der in und an ſich vollkommenen Allidee iſt. (§5. 82 und 150.) Dieſe Vollkommenheit iſt, als Voll⸗ kommenheit des Allganzen, eine zeitloſe, immer gegenwaͤr⸗ tige und ſtets gleiche. Denn es beſteht das Univerſum aus einzelnen Welten, die den unendlichen Raum erfullen; deren jeder eine Entwicklung in der Zeit, d. h. einen Le⸗ benslauf hat. Es waren aber immer Welten, die ſich ent⸗ wickelten und ihre Entwicklung vollendeten, und ſo wird es auch immer ſeyn, da das Univerſum, im Ganzen, ſich immer gleich bleibt, und, als Ganzes, weder Anfang noch Ende hat(nach entgegengeſetzten Zeitrichtungen unendlich iſt). Es kann alſo im Univerſum nichts Neues entſtehen, es entſteht nur als Wiederholung eines ſchon Dageweſenen, wenn auch eines Veraͤnderten im Außerweſentlichen.
Von dieſer unveraͤnderlichen Vollkommenheit muß man nun die Vollkommenheit der Welten unterſcheiden, welche durch Entwicklung bedingt, eine Vollkommenheit der Ent⸗ wicklung iſt. Jeder Weltkoͤrper wird und iſt, in ſeiner Art,(telativ) vollkommen, weil er Organ und Abbild des abſolut vollkommenen Univerſums iſt, ſeine Vollkommenheit


