Derleichten Trübſaldieſer Seit iſtkeine Warheit. Dieſe Sühn wir GMtt ſol⸗ len ſehen wie Er iſt/ muß denn abermal uns auch ſtarcien und zu aller Chriſtlichen Gedult auffrichten/ wann wr in die⸗ ſer Welt ſo viel wiedrigs ſchen und erfahren/ und eineſchwere Creutzlaſt nach der andern auff uns nehmen und damit durchs Jammerthal fortwandern můſſen/ daß wir dann gedencken/ jann wir hie mit Chriſto auch unſer Creutz und Leydenhaben und tragen můſſen und in Gedultdie kurtze Zeit außgehalten/ ſo werd edie Zeit auch kommen/ daß wir fuͤr SOttes Ange⸗ Ofenb. ſicht ſollen geſtellet werdenmit Freuden/ da GOtt ſelbſtwer⸗ vun. de abwiſchen alle Thränen von unſern Angen. Von der gidubigen Kinder Sttes Darſtellung fur das Angeſicht unſers Heylandes/ welchen ſie auch mit leiblichen Augenin ſei⸗ ner Hertligkeit werden ſehen und anſchauen/ bekennet und zeu⸗ „nen. Let der vorangezogenedlie Kirchen⸗Lehrer Ausuſtinns dieſes: d dan. Daß die—— des allerſchoͤneſten Angeſichts a Chriſtiſey eineder allergroͤſſeſten Herrligkeiten/ wel che die eiligen im Himmel haben. Und wenn wir ſoltenalie Tage gepeimget werden/ ja auch auf eine Zeit die Qual der wellen leyden/ das Anſchauen Chri⸗ ſtidadurch ʒuerlangen/ und in die Zahl und erꝛlig⸗ keit ſeiner Heiligen auffgenommen ʒuwerden: So ware es doch mitnichten eheſehenhe und wetꝛ⸗ ligkeit zuvergleichen. Welche ſonderbare Auſchahnun
des Angeſichts Chriſti und auch S. Petru den Trůbſal⸗leidenden Chriſten ſonderlich vorhalt/ und ſie da⸗ durchnicht nur zur Gedult/ ſondern auchzur Freudeanmah⸗ 1ker. W net; Ihr Lieben/ ſpricht er/ Laſſet ench die witzeſo v euch begegnet/ nicht befrembden(die euch widerfaͤh⸗ ret/ daß ihr verſuchet werdet) ale widerführe euch
stwas ſeiamss/ ſondern frenet ech/ daß iMhn


