wig folgende Hernligkeit. 37 wir auch mit ʒur merrligkerterhaben werden. Es er⸗ kiäret aber S. Johannes in Furſtellung und Veſchreibung der kuͤnfftigen eiigen Herrligkeit/ dieſelbe auch damit/ daßer ſagt: Wir werden alsdann GOtt ſehen/ wie Er iſt. Was das werde fůr eine Herꝛligkeit und Ehre ſeyn/ was es wer⸗ de für Frendemit ſich bringen und erwecken in aller außerwehl⸗ ten Hertzen/ wann ſie GOtt ſelbſt und ſeine heilige Majeſtaͤt werden zuſehen bekommen/ das kan und mag mit menſchlichen Gedancken nicht erreicht noch begriffen werden. David frewe⸗ te ſich von Hertzen darauff/ wenn er. Ichaber wil an⸗ xyc
chauendein Antlitz in Gerechtigkeit. Der Ertz⸗Vater 1. Jacob/ als er nur ein ſichtbares euſſerliches Gnaden⸗Zeichen der Gegenwart GOttes gehabt/ ſpracher: Ich habe Gott B M von Angeſicht geſehen/ und meine Seele iſt geneſen. zo Was wirds denn vor Freude in unſern Hertzen erwecken) wenn wir einmal in der Warheit GOttes Angeſicht ſchauen/ und nicht im Tunckein/ ſondern in himliſcher Klarheit GOtt lbſt/ wie Er iſtin ſeinem Weſenmit erleuchteten Augen anſe⸗ en und erkennen werden? Dieſe gläubige Anſchaunngund Betrachtung einer ſolchen Herrligkeit/ iſt abermal ein ſolches dadurch eimeder Chriſtglaͤubiger/ der darauff hoffet undwar⸗ tet/ ſich muß auffmuntern und antrtiben laſſen/ nach ſolcher Herrligkeit mit allem Ernſt zutrachten/ daß wann er GOtt begehret in ſeiner Maſeſtaͤt zuſchen und ewig zuerkennen von Angeſicht zu Angeſicht/ er alsdann auch hie denſelben aus ſei⸗ nem Worte/ wie Er da ſich geoffenbarethat/ erkennenlerne und nachſeinem geoffenbareten Willen den ſchuldigen Dienſt und Gehorſamihmeabſtatte Andem mercken wir/ daß hnz wrr ihn/ unſern GOit und Heyland/ kennen/ ſo wir ſeine— Gebor halten/ werda ſagt: Ich kenneihn/ und haͤlt ſeine Gebot nicht/ der iſt und in i


