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Momentaneae Afflictionis Æterna Gloria : Der leichten Trübsal dieser Zeit Ewig-folgende Herzlichkeit, Aus dem herrlichen Trost Spruch des Apostels II. Corinth: IV, 17,18 : Unser Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schaffet eine ewige und über alle maß wichtige Herzlichkeit, [et]c. : Bey Christlicher Leich-Begängniß Der Heyland Edlen, viel Ehr- und Tugendreichen Fr. Marien Achterman[n]s, Des Edlen, Vest- und Hochgelahrten Herrn D. Hermanni Konerdingen, Fürstlichen Braunschweigischen Lüneburgischen Archiatri, gewesenen herzlieben Haus-Ehren, Am 6. Tage des Monats Junii, im Jahr MDCLXVIII. In der hiesigen Marien-Kirchen zubetrachten / vorgetragen von Brandano Dætrio, S.Th.D. Fürstlicher Ober-Hof-Prediger und Abten des Closters Riddagshausen
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wig folgende Hernligkeit. 37 wir auch mit ʒur merrligkerterhaben werden. Es er⸗ kiäret aber S. Johannes in Furſtellung und Veſchreibung der kuͤnfftigen eiigen Herrligkeit/ dieſelbe auch damit/ daßer ſagt: Wir werden alsdann GOtt ſehen/ wie Er iſt. Was das werde fůr eine Herꝛligkeit und Ehre ſeyn/ was es wer⸗ de für Frendemit ſich bringen und erwecken in aller außerwehl⸗ ten Hertzen/ wann ſie GOtt ſelbſt und ſeine heilige Majeſtaͤt werden zuſehen bekommen/ das kan und mag mit menſchlichen Gedancken nicht erreicht noch begriffen werden. David frewe⸗ te ſich von Hertzen darauff/ wenn er. Ichaber wil an⸗ xyc

chauendein Antlitz in Gerechtigkeit. Der Ertz⸗Vater 1. Jacob/ als er nur ein ſichtbares euſſerliches Gnaden⸗Zeichen der Gegenwart GOttes gehabt/ ſpracher: Ich habe Gott B M von Angeſicht geſehen/ und meine Seele iſt geneſen. zo Was wirds denn vor Freude in unſern Hertzen erwecken) wenn wir einmal in der Warheit GOttes Angeſicht ſchauen/ und nicht im Tunckein/ ſondern in himliſcher Klarheit GOtt lbſt/ wie Er iſtin ſeinem Weſenmit erleuchteten Augen anſe⸗ en und erkennen werden? Dieſe gläubige Anſchaunngund Betrachtung einer ſolchen Herrligkeit/ iſt abermal ein ſolches dadurch eimeder Chriſtglaͤubiger/ der darauff hoffet undwar⸗ tet/ ſich muß auffmuntern und antrtiben laſſen/ nach ſolcher Herrligkeit mit allem Ernſt zutrachten/ daß wann er GOtt begehret in ſeiner Maſeſtaͤt zuſchen und ewig zuerkennen von Angeſicht zu Angeſicht/ er alsdann auch hie denſelben aus ſei⸗ nem Worte/ wie Er da ſich geoffenbarethat/ erkennenlerne und nachſeinem geoffenbareten Willen den ſchuldigen Dienſt und Gehorſamihmeabſtatte Andem mercken wir/ daß hnz wrr ihn/ unſern GOit und Heyland/ kennen/ ſo wir ſeine Gebor halten/ werda ſagt: Ich kenneihn/ und haͤlt ſeine Gebot nicht/ der iſt und in i