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Treulosigkeit Der Engelländer, So sie etliche Jahr hero begangen, und hiermit dargethan und erwiesen wird : Benebens einer klärlichen anmerkchung auff die Negotiation deß Herrn Ambassadeurs Dovvningh, wie auch auff die Engelländische Kriegs-Declaration / Auffgesetzt von J.v.H. einem Patrioten deß Vater-Lands ; Auß dem Niederländischen ins Teutsche übersetzt
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dern hierinnenbeſtunde: Daß Ihr Hoch⸗Moͤg. erbietig und geneigt wha⸗ ven ſden Inhalt deß Bredauiſchen Friedens⸗Tractats puͤnetlich/ ohnedie , geringſte infraction, obſerviren zu laſſen/ auff eben ſolche Maaß und We⸗ ſe/ wie ſolches in verwichenen Zeiten jemals obſervirt worden iſt/ und im Fall es Sr. Maj. angenehm ſeyn moͤchte/ mit mehrermeldtem Herrn Downingh hieruͤber in Conferentz und Unterſuchung zu treten, und die Flotte dieſes Staats puͤnctlich zu reguliren/ iedoch aber/ daß ſie dißfals einige Neuerungen nicht einfuͤhren/ 3oder geſtatten wolte/ daß dergleichen von ihren Officirern auf einigerley Weiſe moͤge eingefuͤhrer werden; ger⸗ ners/ daß Ihr Hoch⸗Moͤg. im Fall S. Maj. neben ihnen zu mehrer Per⸗ huͤtung aller ungleichen inconvenientien nothwendig zu ſeyn erachten wuͤrde/ ein gutes Reglement deßfals zu beſchlieſſen/ hierinnen Sr.Mai allen Reſpeet und Ehre/ ſo viel an ihre Auffrichtigkeit begehrt werden kän⸗ te/ widerfahren zu laſſen.

Worauß Ihr. Hoch⸗Moͤg. rechtmaͤſſige proceduren/ daß ſie alle ſatis⸗ faction geben wollen/ abzunehmen ſind/ im Gegentheil aber erſcheinet hier⸗ auß der Engellaͤnder Teuloſigkeit/ und iſt ſolche auß der Commillion deß Herrn Downinghs noch mehrers abzunehmen/ dann ſeine erſte Inſtruction lautete/ daß/ wann er nach einer gewiſſen beſtimten Heit(dieſes war ungefehr 24. Stund/ wie man an dem Engelland vorgab) auff ſein lle⸗ morial keine Satisfaction bekommen koͤnte/ er ſeins Abreyſs von dannen nehmen ſolte. In ſeiner zweyten Inſtruction und Antwort a⸗ ber/ welche der Koͤnig mit ſeiner eigenen Hand geſchrieben/ ward ihm befoh⸗ len; Alle Schrifften von dieſem Staat anzunehmen/ dieſelbe u⸗ berſenden/ darauff eine Antwort und Ordre erwarten/ doch ſich in keine Handlung mit Ihr. Hoch⸗Moͤg. einlaſſen.

Auß obſtehendem nun iſt deß Koͤnigs Betrug/ beydes in Anſehen der Beſtimmung einer ſo kurtzen Zeit/ die er ſeinem Ambaſſadeur gegeben/ als in Betrachtung/ daß er ſich in keine Negotiation einlaſſen ſolte/ klaͤrlich zuſe⸗ hen: Dann das erſte belangend/ ſo iſt einem jeden zu Gnuͤge bekant/ daß die Sachen in einer Republic langſamer von ſtatten gehen/ als in einer Monat⸗ chiſchen Regierung/ weilen ein jedes Glied!davon Nachricht haben muß/

und uͤber diß zu einer gebuͤhrenden Antwort viel mehr Zeit erfordert witd;

Was aber das zweyte betrifft/ ſo iſt bewuſt/ daß der Koͤnig ſich beſorget/ daß/ wann man in Handlung treten wuͤrde/ die ſtrittige Sache mit ſeinen Ambaſſadeur leichtlich haͤtte beygelegt und abgethan werden/ und er alsdan auß dieſem Grunde nicht wuͤrde haben brechen koͤnnen/ dann dieſer ſcheinet der Hauptzweck ſeiner Ruptur zu ſeyn. Dera⸗

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