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bendig, eine kranke Seele,
in Nun, ut ee
mich ins ewige Leben, daß
wecken am juͤngſten Tage, Amen.
Nach dem Heiligen
des Seiligen Abendmahls.
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deiner Liebe, den Geruch deines ſeligen ewigen Le⸗ bens, den Geſchmack dei⸗ ner Gerechtigkeit, die Schoͤnheit deiner Freund⸗ lichkeit, die Lieblichkeit deiner Guͤte, die Zlerde deiner Demuth, die Furcht deiner Barmhertzigkeit. Ach! mein bimmliſcher Artzt, ich bringe zu dir eine todte Seele, mache ſie le⸗
heile ſte, ein Hertz, das leer iſt von allen wahren gründlichen Tugenden, er⸗ fuͤlle es mit deiner Gna⸗ de, mit delnem Geiſt, mit deiner Liebe, mit deiner Sanftmuth, mit deiner Demuth, mit deiner Ge, duld. Ach! du wahres Brodt des Lebens, ſpeiſe
mich in Ewigkeit nicht hungre noch durſte, in dir habe ich volle Gnüge, du biſt mir alles, bleibe ewig in mir und laß mich ewig in dir bleiben, wie du ge⸗ ſaget haſt: Wer mein Fleiſch iſſet, und mein Blut trincket, der bleibet in mir, und ich in ihm,
und ich werde ihn aufer⸗
Abendmahl. Danckſagung nach dem Heiligen Abend⸗
Alert pen tear Hei⸗ land! groß ſind deine
Wunder, und deine Ge⸗
dancken, die du an uns beweiſeſt. Dir iſt nichts gleich, ich will ſie verkuͤn⸗ digen, und davon ſagen wiewohl ſie nicht zu zaͤhlen ſind: denn du haſt dich erniedriget, mich zu erhoͤ⸗ hen. Du haſt menſchliche Natur an dich genomen, damit ich der goͤttlichen moͤge theilhaftig wer⸗ den. Du haſt dich gefan⸗ gen nehmen und binden laſſen; damit ich von den Stricken des Satans und Banden der Suͤnden los wuͤrde. Du haſt bezahlet, was du nicht geraübet, mich von aller Schuld zu befreyen. Du biſt um meiner Suͤnde willen ge⸗ ſtorben, und um meiner Gerechtigkeit willen aufer⸗ wecket. Wie kann ich dir vergelten alle deine Treue die du mir erwieſen hast? Wer kann die Breite und die Lange, die Tiefe und die Hohe deiner Liebe begreifen? Du haſt es aber hieran nicht laſſen genug ſeyn, ſondern haſt mich uͤber das noch mit einem unvergaͤnglichen Le ben wiedergebohren. Du haſt mich durch dein Blut gereinlget von aller Suͤn⸗ de. Du haſt mich zum Erben und Mit, Erben
des Himmelreichs ge⸗
macht. Du hyſt dich mit mir vereiniget, und ver⸗ möge der Vereinigung alle erworbene Schaͤtze mitgetheilet. Od haſt mich angezogen mit den Kleidern des Heils, und mit den Rock der Gerech⸗
rechtigkeit


