42 Sebet vor Empfahung 2
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mein ſchönes Kleid veſſſum Gedachtuiß iu der
balte und bewahre, da⸗Lade des Bundes: Ach! den mit ich nicht ein unwür⸗ wollte Gott! ich möchte fe
diger Gaſt bin. Gieb mir dich in einem gantz reinen ein demuͤthiges, verſoͤhn⸗Hertzen bewahren. Ach!
liches Hertz, daß ich mel mein HERR, du haſt ja 0
nen Feinden von Hertzens⸗ ſolbſt geſagt: Die Star⸗ grund vergebe. Tilge aus cken beduͤrfen des 155. meinem Hertzen die Wur⸗tes nicht, ſondern die
e tzel aller Bitterkeit und Krancken. Ach! ich bin 40
Feindſeligkeit: Pflantze da⸗kranck, ich bedarf deiner, egen in meine Seele Lie⸗ als meines himmliſchen e und Barmhertzigkeit, Seelen ⸗Artztes. Du haſt daß ich meinen Naͤchſten, ia geſagt: Kommet her zu ja, alle Menſchen in dir mir alle, die ihr muͤhſelig lieb- habe. Ach! du wah⸗ und beladen ſeyd: Ich
res OſterLammlein, ſeyſwill euch erquicken. Ach! du meine Speiſe, laß HErr, ich komme mit vie de,
mich dich genieſſen und len Sünden beladen, nim eſſen mit bittern Salſenſſie von mir, erledige mich der hertzlichen Reue, und dieſer groſſen Buͤrde. Ich
mit dem ungeſaͤuerten[komme als ein Unreiner: dul
Brodt eines heiligen buß⸗Reinige mich; Als ein fertigen Lebens. Ach! ich Blinder: Erleuchte mich; komme zu dir mit vie⸗ Als ein Armer: mache ler groſſen Unſauberkeit mich an meiner Seelen
beladen, ich bringe zu dir reich; Als ein Verlohr, pa
einen unreinen Leib und ner: ſuche mich; Als Seele, voller Ausſſatz und ein Verdammter: mache
Greuel: Ach reinigeſmich ſelig. Ach Jesu! mich, du hoͤchſte Reinig⸗ mein liebſter Seelen⸗ keit! Dein heiliger Leib, Braͤutigam, fuͤhre mich
als er vom Kreutz abge⸗ von mir ſelbſt ab, und 1
nommen ward, wurde in nimm mich auf zu dir, ja
ein rein Leinwand gewi⸗ in dich, denn in dir lebe ar
ckelt; Ach! wollte Gott ich, in mir ſelber ſterbe ich, ich moͤchte dich mit ſo rei⸗ in dir bin ich gerecht, in nem Hertzen aufnehmen, mir bin ich eitel Suͤnde, wie es dir wohlgefaͤllig: in dir bin ich ſelig, in Ach! daß ich dich mit hel. mir bin ich lauter Ver⸗ liger Andacht emfahen, dammniß. Ach! du mein in meiner Liebe einwi⸗ himmliſcher Braͤutigam, ckeln, und mit dem Myrr⸗komm zu mir, ich will hen des zerbrochenen Her⸗ dich fuͤhren in die Kam ens und Geiſtes ſalben mer meines Hertzens, da ſolte. Das Hiſtels⸗Brodt will ich dich kuͤſen, auf g mußte in einem guͤldnen daß mich niemand boͤhne. A Gefaͤb aufsehoben werden Bringe mir die Süß auer


