30
Von der Geburt Chriſti.
der groſſer Herrn gehoͤren guͤldne Wiegen. Ach! Heu und Stroh iſt viel zu ſchlecht, Sammt, Seiden und Purpur waͤren recht, dis Kindlein drauf zu le⸗ gen.
11. Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu, ich will mir Blumen holen, daß meines Hei⸗ lands Lager ſey auf Ro⸗ ſen und Violen; mit Tul⸗ pen, Nelken, Rosmarin aus ſchoͤnen Gaͤrten will ich Ihn von oben her be⸗ ſtreuen.
132. Zur Seiten will ich hier und dar viel weiſſe Lilien ſtecken, die ſollen ſeiner Aeuglein Paar im Schlafe ſanft bedecken: Doch liebt vielleich: das duͤrre Gras dis Kindlein mehr, als alles das, was ich hier nenn und dencke.
13. Du frageſt nicht nach Luſt der Welt, noch nach des Leibes Freuden: Du haſt dich bey uns einge⸗ ſtellt, an unſrer Statt zu leiden: Guchſt meiner Seelen Troſt und Freud durch allerhand Beſchwer⸗ lichkeit, das will ich dir
nicht wehren. 14. Eins aber, hoff ich wirſt du mir, mein Hei⸗ land, nicht verſagen, daß ich dich moge far und fur in, bey und an mir tra⸗ gen: So laß mich doch dein Kripplein ſeyn, komm, komm und lege bey mir ein dich und all deine Freuden.
15. Zwar ſoll ich den⸗
ſtets nenne, ſchoͤnſes
cken,, wie 8 85 ich dich
N
bewirthen werde; Du bi AK * 1
der Schoͤpfer aller Ding 0 ich bin nur Staub und Erde: Doch diſt du ein ah fo lieber Gag, daß du noch nie verſchmaͤhet haf 5 den, der dich gerne ſiehet. 0
39. In eigener Mel.
FEseSu, rofe mich vol 85 91 Welt, daß ich zu blen Ui elle ö Jeſu, e e nee W. 2 Nicht Jeruſalem, ſo d fliege Te bi, en dern B Serhledem hat beſche⸗ e 5 rek, was uns naͤl Ah Jeruſalem. Habe, 5 Ua ie n, s dent
3. Wertbes Bethlehem tes 1 18iun
I ö
du biſt angenehm, aus dir a ee kommet, was uns from Aha eg e dig be met, werthes Bethlehem. 1 aun der S.
4. Du biſt, wie maß 14 65 u ttt und dolce nun die Kleinft⸗ e Nun! nicht: allen Leuten, auch m den Heiden, bringſt du Heil und Licht.
5. Zeige mir den Sten 5 mich aus der Fern vol den Heiden lehr abſchen den, zeige mir den Stern.
6. So werd, Jeſu, ich hald, bald finden dic An⸗ dachts⸗Kertzen, Reu im Herzen glaͤubig bringe ich, dh
. Ach! verſchmaͤh mich 1110 gieb 55 daß N 90
nun und immer in ö mir ſchimmer, ach! ver. 105 1 ſchmaͤh mich nicht.*
8. Schoͤnſtes Wunde, be Kind, hilf, daß ich ent, 1. zuͤndt in dir brenne, dich
5 108 5 Wu 9. Süuͤſſer Liebes⸗Blick, 99 zoͤnne wir das Glück biet a 1
Wunder⸗Kind.
und droben dich zu loben, 1
Wa I ſuͤſſer Liebes Blick, ee 1 4%, Mel. ah
0 4


