uͤber den iz. Pfaltl. wa⸗
groſſe Babel/ die ich erbaut habe/ zum Koͤniglichen Hauſe/ gebrauchen durch meine groſſe Macht/ zu Ehren meiner Herrligkeit/ ſolen. Dan.. Aber was ruͤhmet ſich doch die arme Erd und Aſche: Wer hat uns den Verſtand und Vermogen zu bauen gegeben? Ser hat Gold/ Süber/ Holtz und Steine geſchaffen? Wiegar leichtlich fehlen unſere Anſchlaͤge? Ach wie gar nichts ſind 3 alle Menſchen/*0. Aber G Ott allein iſt der HErr/ der alles Fſ. B9. v. u. hut/ der allein maͤchtig iſt der groſſe HErr aller Herren/ fuͤr welꝛ chem alle Inſulen/ za alle Creaturen/ ſind/ wie ein Tropff⸗ Syr. 43. V.5. kein Waſſer/ das am Eimer hangen bleibet. Dem allein
gebuͤhrt allein der Ruhm und alle Ehre. Von uns Menſchen aber heiſſt es: Der Weiſe ruͤhme ſich nicht ſeiner Weißheit/ ein Starcker ruͤhme ſich nicht ſeiner Staͤrcke: ein Reicher ruͤhme ſich nicht ſeines Reichthumbs/ ſondern wer ſich rüh⸗ men wil/ der ruͤhme ſich deß/ daß er mich wiſſe/ und kenne/ daß ich der HErr bin/ der Barmhertzigkeit/ Recht und Gerechtigkeit libet auff Erden/ dann ſolches gefaͤllet mir/ 1 ſpricht der HErr/ Ferem. 9. Daß alſo und auff ſolche Weiſe Ier. 9. v. 23. das Wort Ee Ich allhier von dem David nicht gebrauchet wird: 24. DSondern da iſt es erbun ſangularis fiduciæ, ein Wort ſonderli⸗ cher Zuverſicht/ damit er anzeiget/ wie er von G Ott nicht verſioſ⸗ en ſey/ und daß er Ihm dennoch diene ob er gleich viel leide/ und wiſſe/ daß ihm O Oit wol werde Schutz halten. Welcher geſtalt wir dann auch alſo das Wort Ego, Ich/ zu gebrauchen haben/ und es entgegen zu ſetzen 1. Peckru dubit atio- aus, allen Verſilchungen des Zweiffelmuths der Papiſten/ die ecken in einem ſchrecklichen Zweiffel⸗Feuer/ und verdammen die da ihrer Seligkeit wollen gewiß ſeyn/ da ſie gewißlich 2 Bernbardum, und andere Heiligen/ auch it Schwerdt und Feuer wo ſie wollen ſelig werd en oder im Zweiffel
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