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Hertz-durchdringende Buß-Glocke/ So da auffmuntert Zu einem gottseeligen Leben : Insonderheit aber zur recht Christlicher Bußfertiger Vorbereitung ... wegen würdigen Gebrauchs des Hochheiligen Abendmahls/ Worzu gehörig/ 1. Ernste Rew und Leyd über die Sünde/ 2. Wahrer Glaube an Christum/ 3. Besserung des sündlichen Lebens; Begriffen/ In den Sieben Buß-Psalmen des Königes und Propheten Davids: Welche In LIX. Predigten ... in der Pfarr-Kirchen zu Cüstrin ... textualiter erkläret worden / durch M. Martinum Muthreichen/ Archi-Diaconum daselbst
Entstehung
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1. Sam. 21.

contumela exuiſonis, daß ſie geſtuͤrtzet und umbgebracht

werden? Dann wann ſie lange auff Erden in hohen Dignaa⸗

ten und Ehren geſeſſen/ darinn nach allem Luſt und Gnuͤge wider

die Frommen und Sullen im Lande Aominiret/ und ihre Muͤht⸗

lein gekuͤhlet haben vermeinende/ es mit ihnen immer ſo hinauß

gegen werde, da koͤmpt dann G Ott der ſo Err endlich ſpielet mie

ihnen das Depyſuit, und thut ſie umbbringen. Welches Vmb⸗ bringen dann in ſich begreifft 1. die ſchreckliche/ plotzliche Faͤlle/

ſo ſich vielmals mit ihnen zutragen/ daß ſie herunter gefloſſen

P;z5. v.24†ꝗ werden in die kieffe Gruben//½*. darzu er dann nicht viei dicentes oder krumme Spruͤnge und weitlaͤuffliges Weſen ma⸗

chet/ ſondern ſie uhrploͤtzlich und gantz unverſehens uͤbetfallen

thut/ und daſſelbe/ wann ſie ſichs am wenigſten verſehen/ wann

ſie ſagen Pax& tran vilitas, Es iſt Friede und hat keine Ge⸗

1. Theſſ. 5. fahrſr. Tbeſſal.. Wann ſie ſprechen: Meine Seele/ und v. 3. trinck/ und habe einen guten Muth/ Luc. z. Wann ſſe Lue..v. 9: dencken/ ſie ſeyn noch ferne vom boͤſen Tage/ und alſo am wenigſten Gedancken auff ihren Fall haben/ da thut er ſie

gleich in einem Sturm uͤberfallen herunterſtuͤrtzen: Dann du ſetzeſt ſie auffs Schlipfferige/ und ſtuͤrtzeſt ſie zu Boden: Wie werden ſie ſo plotzlich zu nicht? ſie geben unter und

nehmen ein Endemit Schrecken, Wie ein Traum/ wann

Pfa⸗. vas einer erwachet/ ſo machſt Du HErr ihre Bidde zu nicht i der Stadt/ 0. 23. Wolleihrdißfals Erempethaben nehm

vor euch den Nabal/ der ſaß uͤber ſeinem Tiſch/ und kant/

ploͤtzlig ruͤhret ihn der Schlag/ daß ſein Hertz warwie ein Staln und er ſo ligen muſt/ biß an den zehenden Tagꝛ¹. Saun, Da Herodes auff ſeinem Koͤniglichen Stul in einem guͤldenen Stuͦd ſeine Pracht ſehen ließ und jederman iym zutſeffd as te Oles 9.. v. Stimm/ und nicht eines Menſchen/ ſchlug hnde Sndeld 11. v. HERRNund wutde von den Wuͤrmen gefreſſen 6. e. 4

1. ſed.* war ein greulicher Syrann/ vor dem ſich Lanh und Piren

v. 38.

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