1. Sam. 21.
contumela exuiſonis, daß ſie geſtuͤrtzet und umbgebracht
werden? Dann wann ſie lange auff Erden in hohen Dignaa⸗
ten und Ehren geſeſſen/ darinn nach allem Luſt und Gnuͤge wider
die Frommen und Sullen im Lande Aominiret/ und ihre Muͤht⸗
lein gekuͤhlet haben vermeinende/ es mit ihnen immer ſo hinauß
gegen werde, da koͤmpt dann G Ott der ſo Err endlich ſpielet mie
ihnen das Depyſuit, und thut ſie umbbringen. Welches Vmb⸗ bringen dann in ſich begreifft 1. die ſchreckliche/ plotzliche Faͤlle/
ſo ſich vielmals mit ihnen zutragen/ daß ſie herunter gefloſſen
P;z5. v.24†ꝗ werden in die kieffe Gruben//½*†. darzu er dann nicht viei dicentes oder krumme Spruͤnge und weitlaͤuffliges Weſen ma⸗
chet/ ſondern ſie uhrploͤtzlich und gantz unverſehens uͤbetfallen
thut/ und daſſelbe/ wann ſie ſichs am wenigſten verſehen/ wann
ſie ſagen Pax& tran vilitas, Es iſt Friede und hat keine Ge⸗
1. Theſſ. 5. fahrſr. Tbeſſal.. Wann ſie ſprechen: Meine Seele/ iß und v. 3. trinck/ und habe einen guten Muth/ Luc. z. Wann ſſe Lue..v. 9: dencken/ ſie ſeyn noch ferne vom boͤſen Tage/ und alſo am wenigſten Gedancken auff ihren Fall haben/ da thut er ſie
gleich in einem Sturm uͤberfallen herunterſtuͤrtzen: Dann du ſetzeſt ſie auffs Schlipfferige/ und ſtuͤrtzeſt ſie zu Boden: Wie werden ſie ſo plotzlich zu nicht? ſie geben unter und
nehmen ein Endemit Schrecken, Wie ein Traum/ wann
Pfa⸗. vas einer erwachet/ ſo machſt Du HErr ihre Bidde zu nicht i der Stadt/ 0. 23. Wolleihrdißfals Erempethaben nehm
vor euch den Nabal/ der ſaß uͤber ſeinem Tiſch/ aß und kant/
ploͤtzlig ruͤhret ihn der Schlag/ daß ſein Hertz warwie ein Staln und er ſo ligen muſt/ biß an den zehenden Tagꝛ¹. Saun, Da Herodes auff ſeinem Koͤniglichen Stul in einem guͤldenen Stuͦd ſeine Pracht ſehen ließ und jederman iym zutſeffd as te Oles „9.. v. Stimm/ und nicht eines Menſchen/ ſchlug hnde Sndeld 11. v. HERRNund wutde von den Wuͤrmen gefreſſen 6. e. 4
1. ſed.* war ein greulicher Syrann/ vor dem ſich Lanh und Piren
v. 38.
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