uͤber den 143. Pſalmn. en
gvird der HERR des Friedes mit euch ſyyn. Auch ſolche Gokttloſe/ ſo da nicht anders als mit dem Vnflat der Suͤnden umbgehen/ deſto mehr fliehen und meiden/ und ſich deren Geſell⸗
Pech angreifft/ der beſudelt ſich damit/ w 3. Bey der
arheit verkehret haben.
12. Wann Koͤnig David allhier bittet/ Bringe umb
alle die meine Seele aͤngſtigen/ haͤtten wir darbey anzumerclen/
4„, was es doch hiermit fuͤr eine Meinung habe/ und daß der David/
A wann er ſeinen Feinden Pbels wuͤnſchet/ nicht handele wider das
haſſen/ und wolthun/ ſo uns verfolgen; und daß man nicht Boͤ⸗ ſes mit Boͤſem vergelte: Aber hiervon haben wir bey Erklaͤrung des erſten Buß Pſalms/ und zwar zum Beſchluß deſſelben geredet/
ader Koͤnig David ſeinen Feinden alſo nachwunſcht: Es müſ⸗ ten alle meine Feinde zu ſchanden werden/ und ſehr erſchre⸗ ceen/ ſich zu ruͤcke kehren/ und zu ſchanden werden ploͤtzlich. Setzt behalten wir nur und nehmen mit anheim zu erwegen dieſes Koͤnig Daold des Vmbbringens der Feinde gedenclet/ und
auch ſeine Feinde in der Thatund Warheit umbgebracht worden:
— ſchafft entſchlagen/ damit ſie nicht durch deren unflaͤtigen Sauer⸗ b eig im Leben und Wandel angeſteckt werden. Dann/ wer— 9. Va. 1r. 13. V. ke eiligen biſt du heilig/ bey den Frommmen biſt du fromm/ dey den Reinen biſt du rein/ dee bey den Bdufron biſt aletera du verkehrt/.. Wer mit Weiſen umbgehet/ der wird weiſe/ wer aber des Narren Freund/ der wird ihm Sir. z vo⸗ gleich/ Lir. ³. Johannes wolte nicht in der Badſiuben bleiben/ Eufeb. arein der Laͤſterer Cerinthus kommen. Die Knaben zu Sa⸗
mohada wolten allerdings den Ball nicht anruͤhren/ der wider den Theod. Arrianer Lueinm geſprungen. Vnd ſo leſen wir in den Kirchen⸗ Irenaus⸗ n 33. Hiſtorien/ daß die Apoſiel und deren Diſeipel ein ſolehe Abſchew
as Aühattdaß ſie auch nicht ein Wort mit denen gewechſelt/ ſo da die
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Die Gott⸗ kloſen wer⸗ den endlich geſtuͤrtzt und umb⸗ gebracht.
We enhüch die Gottloſen und Feinde der Frommen betritt
Conih- b


