2No) 1.(Ode⸗
Se e eee esderpe
Die erſt Habita Ci- legem 1daun.„,. ſtrini die. 8. Vöcr den VI Pialm des Komges und daaneae 8! unend hade 3. K Propheten Davids, no 1645. ſed Penen 8 Ach HErr ſtraffe mich nicht in deinem
dDominum idasd b Dorn/ ete. 5. v EXORDIUM
din Püman einte... b
1 traf 8 K Leich wie ein rechtſchaffener Philoſo- Vier ſonder⸗ N phus und weltweiſer Mann allerley Kuͤnſte koͤn⸗ liche Kuͤnſt/ &nen muß/ wie deñ vor alters ſieben freye Kuͤnſte ſo ein Chriſt
Ae ſind gezehlet worden: Alſo muß auch ein jeder Nothwen⸗
echier Ehriſi/ der der himmliſchen Weißheit dig wiſſen
Lergeben ſonderliche Kuͤnſte und zwarten vier undkoͤnen
derſelben wiſſen: I Die erſie Kunſt der Chriſten iſt die Bek⸗ müſſe
kunſt/ daß man wiſſe recht zu beten/ und mit recht andaͤchtigem
demuͤtigem Hertzen fuͤr Gott zu treten/ auff daß man gnaͤdige
Erhoͤrung erlange. Diß iſt eine ſehr ſchwere Kunſt/ warumb denn
die Alten zu ſagen pflegten Diyfcilius eſi orare quàm arare, beten
iſt ſchwerer als Ackern oder Pfluͤgen/ welches ſonſten fuͤr die
allerſchwerſte Arbeit gehalten wird. Ein jeder Chriſt empfindet es
bey ſich ſelbſten wie ſchwer und traͤge ſein Hertze zu beten iſt/ und
wie manchfaͤltige widerwertige Gedancken ihme unter dem Ge⸗
bet einfallen. Aber ſollen wir recht beten und Erhoͤrung von
Gott erlangen/ ſo gehoͤret Kunſt darzu/ daß das Hertze rechtſchaf⸗
fen ſey/ und mit Andacht bete/ wie den der HErr Chriſtus uns
hierinnen dienen/ und lehren wollen/ wie und was wir beten ſol⸗Matt. 6. len/ Maich. oö.. 9. b A II. Die


