Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
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dem prachtvollen silbernen Grabmale des Heiligen; die Admiralität, ein Vier- eck mit Graben und Wall umgeben; die Börse; der Kaufhof oder Gostinoidwor; die neue Wechselbank; das Obuchow- sche Hospital nebst vielen andern Pri- vatpalästen, vorzüglich den FPalästen Stroganow, Besborodko, Scheremetew, Beloselsk und Jussopow, Auf dem Platze an der Newabrücke steht die kolossale Bildsäule Peter des Grolsen

von Metall auf einem 30,0% Zutr. schwe-

ren Granitblocke. rech- net man in der ganzen Staät 60 griech., 5 lutiher. Deutsche, ı luiher. Schwed.. 1 iuiher. Finische, ı reform. Franz., ı ref. Deutsche, ı ref. Holländische, ı reform. Angiikar. und ı armen, K., ı Moskee, gegen, 8,000 H.(1904 2,190 steinerne und 5,493 hölzerne) und 280 bis 290,000 Einw. 11804 215,081 vom Civil, worunter 18,000 Deutsche, 2300 Franzosen, 000 Britten, und 55,056 vom Militär und Floite, in Allem 271,137. E.{Man rechnet 25,000 Katholi- ken, ‚über 20,000 Lutheraner, 1,700 Re- formirte u. 5, w.) ÖOeifentlicher Gottes- dienst ‚wird in 13 Sprachen gehalten. S, Petersburg ist der Sitz der höchsten Centralbehörden, des dirigirenden Se- nats, des Reichsraths, des heiligen diri- girenden Synods, der Staatsministerien undı Erzbischofs. Zu der Menge gro- [ser wissenschaftlichen Anstalten gehö- zen vorzüglich das Landkadettenkorps, das Seekadetienkorps,- das Ingenieur- und Artilleriekalettenköorps, die chirur- gische Schule, das Bergkadettenkorps,

das griech. Seminär oder Lehrinstitut-

für Neugriechen, die praktisch- juristi- sche Lehranstalt, Bergwerks-,. Schift- fahrts- und Schiifbauschulen, inedizin. chirurg. Akademie mit klinische Ho- spitale u. Entbindungshause, das Frän- leinstift für 210 Adliche u, 249. Bürgerl., da> Katharinenstift, das Masienstift, das Pageninstitut, die Handlungsschule, überhaupt 32 öffentl. Erziehungsh. mit jast 7,00 Kronzözlingen; daun die Aka- demie der Wissenschaften; die Bau-, Bildhauer; u. Maierakademie mit man- cheriei Kunstsammilunsen und einer Bildungsanstait für 326 junge Künstler; die Russ. Akademiefür'Sprache und Geschichte; die freie ökon. Gesellsch,; die philarmonische Gesellsch und die Bibeigesellschaft, die 1813 und 1814 38,700 Bibeln in.7 Sprachen und 31,400 in a an- dern Sprachen drucken liefs, Die Hülfs- aüustalten sind äufserst zahlreich: Da- hin, gehören die Bibliothek der Akade- zıie der Wissenschaften mit 300,000 Bän- den; die kaiserl. Bibl. der Eremitvage mit den Voltaireschen, und dAlembertschen Büchersammiun- gen; die kaiserl. Zaluckische Bibliothek mit der Dubrowskischen Manuskripten- sammlung; die Bibliothek des Alexan- der Newskykl,, die Biblioth. des Grols- fürsten Konstantin, die Bibl. der mediz. chırurg. Gesellschaft; die Bibliothek der ökon. Gesellschaft; das naturhistor. und Kunstkabinet der Akademie der Wissen: schaften; die Sammiungen des Berg- korps und der mediz, chir. Gesellsch.; das Museum der Erewitage; der botan, Garten und die Sternwarte der Akade- mie der Wissenachaften; die Gemälde-, Kupferstich-, Modell- u. und Mas lerakademie;' viele Privatsammlüungen. Unter den milden Stiftungen sind die merkwürdigsien:; das Findelhans für

hatten.

Büschingschen:

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5,000 Kihder, das Landhosp., worin. ge- gen 3,000 Rranke aufgenommen werden, das Seehosp., das Stadtlazareth, das Ir- renhaus, das, das Blindeninstitut.,, das Taubstummen- institut; die mediko-philantr, Gesellsch, hat 1614 7,397 Kranke behandelt, die men- schenliebende Gesellschaft von 1805 bis 3815..11:498 arme Familien oder Indivi- duen unterstützt, 202 Kinder erzogen, 1,462 Kinder vacciniren, 16,125 Augen- und 41,537 andere Kranke unentgeltlich besorgen lassen; die Gesellschaft barm- herziger Witiwen sorgt für den Dienst der Kränken in Hosp, und Privath,

‚8. Petersburg hat mancherlei Fahr., als

ı) Kaiserliche, Dahbin gehören ı Tape- tenınnf. von Haute- und Basselisse, ı Gold- und Silberscheidungsfabr.(jährl. 1,200 Pud Silber und 4o bis 80 Pud Gold); ı Scheidewasserlabrik mit ı5 Destille- rien; ı Münzhof; ı Bronzeiabr., ı Me. tallgielserei, ı Stückgielserei und eine Pulvermühle; 2} Privatfabr., worunter 7 Mf. für seidene Zeuche und Strümpfe, ı Kattun- und Zitzmnf,, mehrere Wol- lenzeuchmnf., 8 Spielkartenfabr., viele Papiertapetenmnf,, ı Wachsbleiche, ı Wachstuchmnuf,, mehrere Rauch- und Schnupftabaksfabriken, 16 Gärbereien, 8 Zuckersiedereien, ı Liqueurfabr., 12 Goid- und Silberfabr., ı Uhrenfabr,, ı Fabrik für Zuckerhutformen, 2 Glashütten, ı Spiegeifabr., 5 Schriftgielsereien; aulser- dem giebt es eine Menge geschickter Künstier und Handwerker, die ihre Ge- werbe zum Theil fabrikmälsig betrei- ben: Schiffsbaumeister, Instrumenien- macher, Wagenmacher, Juwelirer, 183 Gold- und Silberarbeiter, Möbelnma- cher, Uhrmacher, Töpfer, Seifesieder. Der Handel ist von der äufsersten Wich- tigkeit, und Petersburg ist zugleich die erste Handelsstadt des Reichs. 1790 zähl- te man 1,681 Kaufleute, die zusammen ein Kapital von 4,215,769 Rubel profitirt Unter densejben waren 106 Grossisten, 14 Buchdrücker und 43 Buch- händler, worunter 13 ausländische u. 30 Kussische.. In den Haven klarirten Igor 1,050 ,\ 1807 85: und 1815 1,236 Schiffe ein; 1815 klarirten 1,188 Schiffeab. S:; Peters- burg ist der Sitz des Kommerzkolle- giums, der Amerik. Handelsgeselisch., hat ı Börse und die Reichsbank. 1804 betrug die Ausfuhr 29,269,000, die Ein- führ 21:,018,008, 1808 die Ausfuhr%,875,000, die Einfuhr 1,452,000, 1812 die Ausfuhr 44,698,200, die Einfuhr 39,418,320 Rubel. Die. Vergnügungen der. Petersburger sind die nämlichen ‚wie in den übrigen Haupistädien von Europa: eigen sind ihr.. die Wintervergnügungen auf dem Eise und dem, Schnee. Es giebt 3 Thea- ter.und ı Opernh. Uebrigens; ıst das Leben: in dieser grofsen Stadt theuer,

und wegen des kurz dauernden Som-

mers nicht angenehm, Um die Stadt her liegen viele kaiserl. Lustschl., Pe- terhof, Kamenoi OÖstrow auf einer Ne- wainsel, Pawlowsk u.a. Die Garnison ist zahlreich und beläuft sich fast auf 30,000 Mann, da die ganzen Garden hier eingarnisonirt sind.

Petersburg,(Br. 399 ı4a') Nordamer. St. am Appomattas, im dem St. Virgi- nia, die zu keıner County gehört. Sie hat ı Episkopalk,, ı Rathh., ı Gefäng- nifs u. 5,6068 Kinw,_ Haupthandelsplatz für einen grofsen Theil von Nordcaro- lina; gewöhnl. Ausfuhr; 1,500,000 Do]- laren,