Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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Handel mit Korn, Malz u. Banholz. 2 Deprut, z: Parl.: E; Peterculter, Britt. D. in.der,

sh. Aberdeen, mit Papiermühlen.

Prterhead, Britt. St. in der Skot. Sh.

Aberdeen, an der M. der Ugie; gut und von Granitsteinen erbauet,, mit 4,000 E.,

die meistens Matrosen oder Fischer sind; aber auch Zwirnbleichen, Twils-

spinnereien und Wollenzeuchweberei unterhalten. Haven; Seebad; Mineral- quelie.

Peterhof, Russ. kaiserl. Lustschl. am Kronstädter Busen-, in dem Gouv..®.

Petersburg, mit sehenswürdigen Gärten.

Nahe dabei ist eine kleine Stadt ange- legt, die2K., 110 H. und gegen 600 E. hat und ı kaiserl. Steinschleiferei- sitzt, die durch 50 Arb. sowohl fremde, als einheimische Steine veredelt.

Peierlingen, s. Payerne.:

Peterpaulshaven, Russ. Haven in dem Irkuzk. Kr. und avf der Halbinsel Kamitschätka, dicht neben dem Dorfe Petropawiowskaja, wo- die Awaischa sich ın den Ozean mündet. Er ist si- cher'und gut ‚und kann die grölsten Schiffe aufnehmen.

Petersau, Hess. Rheininsel unweit Mainz, welche: zu den Festungswerken dieser St. gehört,

Petersbank, eine der grolsen Stock- fischbanken im Atiantischen Ozeane, im Angesichte der Nordamerikan,: Insel Neufoundland.

Petersberg,. Nied. Berg dicht vor Maastricht, ın der Prov. Limburg, zu den Festungswerken dieser St. gehörig und durch ein Fort gedeckt.-. Er läuft bis Lüttich fort und ist;berühmt wegen seines Sandsteinbruchs und der in den- selben befindl. Gängen.

Petersberg, Rurless. Amt in der Pr, Hersfeld, mit 179 H. und 1,004 E. Es hat seinen Namen von einer vormal. Prob- stei, mit einem Berge, bei Hersfeld, die jetzt in eine Domäne verwandelt ist.

$. Petersburg, Russ. Gouvernement zwischen 45° 40° bis sı0 30° ö..L. und 58 bis 600 35° n.Br., im N. an den Fini- schen Busen, Finland, Olonez und den Ladogasee, im O. an Nowgorod, im S. an Pskow, i Peipüussee, Esthland und den Finischen Busen gränzend, 848,92 QM. grols. Ober- fläche: wellenförmig eben; fast 2/, des Landes nehmen Wald, Moräste und Landseen ein. Boden: sandig, thonig u. morastig. Gebirge:das Dudenhofssche Ge- birge, das sich doch nur auf seinen höch- sten Punkten go bis zo Fadenüber das Meer erhebt. Gewässer: Newä, Narowa, Lu- ga, Wolchow. Der Ladogakanal.. Die Seen Ladoga, Peipus und Pskow. Kli- ma: kalt, feucht und dem Ackerbau wenig günstig. Produkte: Getraide, Garten- und Hülsenfrüchte, Hanf, Flachs, Hoiz, die gewöhnlichen Hanus- thiere, Geflügel, Fische, Kalkstein, Zie- gel- und TLöpferthon,. Thonmergel, Granit, Sumpfeisen,_.Sauerquellen. Voiksmenge 1817: 698,000, nach Wich- man 799,500 ind., in 8 Kreis-, 13 Beist. und Mil. u. 5,306 D.; 1789 wurden 577,818, und i793%/6, ohne die Hauptst., Civil und Militär, 384,605 Ind. gezählt.. Das Gros besteht aus Finen, hier ischoren ge- nannt, u. Aussen,.aberind. Hpist. findet

man einen Zusammenfl, der meisten Europ. und einiger Asiat. Nationen.

Die zablreichsie Religionsparthei.ma- chen die Griechen aus; unter den Fi-

im W. an den Pskower und

‚und ıoY die Wiburgsche Seite,

Pei

nen findet man nowy viele Lutheranen, und in der Hauptst. fast alle,christl, Sekten.; die Garten- kuliur ist wegen der Näh, der Hanptst, sehr lohnend, besonders wexzden weifser Kohl und Fiinische Rüben in angeheu- rer Menge gebauet.- Der Ackerban lie- fert das nölhige Korn; 1802 Ärntete man an Winterkorne 444,393, an Sommerkorn 263,956; konsumirte ohne Einsaat von er- sterey: 317,260, von letzterem 617,614 und hatte von.beiden übrig: 252,168 Tschetw. Flachs u. Hanf werden biols zur North. durft gebanet. Holz ist eine vorzüg|, Hülfsquelle der Prov.; ein grofser Theil der Dorfbewohner lebt von Zimm:rar.

beit, von Schilibau, Kohlenbrennen n.

s. w. Dagegen ist die Viehzucht unbe. trächtl. An grölseren Fabrikanstalten

werden 9) gezählt, wor. mehrere, wie die Steiuschleiferei, die Porzelan- und Fajanzefakr., die Spiegelhütte kaiserl. sind. Das Kapital der Kaufleute ist auf 24,0647,900 Rubel profitirt,dıe Steuer auf 5849,000 Rubel bestimmt. Ausfuhr: Ma- sten, Bretter, Bausteine, und die Fabri- kate der Metropole, deren Handel mehr der Handel des ganzen Reichs ist. Man- gel hat die Provinz vorzüglich an Koch» salz, Dachziegeln, Branntwein, Butter und Käse. Eıinthkeilung: in 8 Kreise,$. Petersburg, Sophia, Schiüsselburg, Neu- laloga, Guüow, Luga, Jamburg und ÖOra- nienbaum. Zu keinem Kreise gehören Kronstadt und Narwa.

8. Petersburg,(Br. Er A6t.23°* L.:479 59° 30) Russ. Hauptst des Gourv. S. Pe- tersburg, die zweite Hptst. des Reichs und die Residenz des Kaisers. Sie liegt au der M. und auf ı2 Inseln der Newa, ist 9 Werste lang, 8 breit, hat 24 Wer- ste im Umtange und 49 im Flächenin«» halte, wird von der mit Granitblöcken prachivoll eingefälsten Newa, die hier gegen 700 Schritte breit ist u. 3 Neben- arme, diekleine-Newa, die grofse und kleine Newka, hat, durchfllossen und von.keinen Mauern beschränkt. S.:Pe- tersburg gehört unter die prächtigsten Städte von Europa; die ‚Strafsen sind sämmtiich laug, gerade und breit, die öffentlichen Plätze mit Springbrunnen und- Statuen geziert, die Kaien schön ausgemanert und die H. meistens eben so modern als geschmackvoli gebauet; doch sieht man häufig neben Palästen schlechte hölzerne Hütten und. noch giebt es gauze Stralsen, die mit lauter Holzbaraken besetzt sind. Zur Nacht- zeit gewähren 6,514 Laternen eine ge- schmackvolle Erleuchtung. Sie zerfällt in.ıo Haupttheile: ı) Insel S. Petersburg

mit der Festung und dem ersten Hause,|

womit Peter I. die Gründung von$. Pe- tersburg begann;: 2) Insel

Osirow; 3) die erste Admiralitätsseite;,

4) die zweite Adımiralitätsseite; 5) die dritte Admiralitätsseite; 6) die Jämskoi- sche Seite; 7) die Wrognerseite; 8) die Meskwosche Seite; 9) die Stückhof;sseite ws; letztere 3 auf dem festen Lande, allelıo in 42 Quartiere eiugethkeilt. Zuden sehens- würdigsten Gebäuden gehören der: Re- sidenzpalast nebst der Ereinitage, wor-

indie meisten Kunstschätze- aufgehäuft

sind; der:.Marmorpalast;..der Michai- lowsche ‚Palast; der taurische. Palast; die Kasansche K.; die marmorne ‚ksaaks- kirche;: die Peterpaulsk. mit den Grä- bern der Familie Peter des Grolsen; die Nikolaik.;.. das Alexander Newskyklo- ster, die Kesidenz des Erzbischofs, mit

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