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Den Siatistiker und ‚Geographen trifft in unsern, an politischen Veränderungen und an schnell auf einander folgenden neuen
Quellen un! Daten so reichhaltigen Zeiten das Loos am meisten,
dafs dadurch, aeihet während der Bearbeitung eines Werks, Man-
ches nicht mehr wahr ist, was’es da war, als es niedergeschrie-
© Den wurde,|- De sin
Als ich den Plan zu meinem geographisch- statistischen| Handwörterbuche arte egte, glaubte ich keine grofsen und tief ein-.
greifenden Veränderung: sen weiter befürchten zu dürfen. Ich
irrte mich. Zwar in der äufseren Gestalt der Staaten änderte
‘sich wenig, aber desto mehr im Innern, Schon während des
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Drucks gestaltete Preulsen seine, sich soeben gegebene Territo- rialeintheilung um, schuf Oesterreich sein ‚Illyrien, Baiern seinen Rhein- und Untermainkreis, und liels dafür den Lech- und Salz-
achkreis eingehen, gaben der Kirchenstaat und Sardinien sich
neue Eintheilungen u. s. w. Alles diels konnte bei der Fort-
setzung des Werks erst theilweise berücksichtigt werden, und ich
versprach daher(Vorbericht S. V,), alle diese Veränderungen mit
denjenigen, die sich noch ergeben sollten, in einem Nachtrage
anzuzeigen.
Wegen eingetretener Verhinderungen und da die Messe mich|
übereilte, war es indefs nicht möglich, ganz Wort zu halten, in-
‘dem ich blofs die hauptsächlichsten Neuerungen in einem kurzen
Nachtrage andeutete. Damit jedoch das Werk dadurch nicht an
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