Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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hat. Die Religion ist theils der Islam, wozu-sichAraber, meluken, theils das Christenthum, wozu sich Kopten, /Armenier, Franken nach verschiedenen Ritus be- kennen. Der Juden sind wenige; Kün- ste und Wissenschaften kennt das heu- tige Aegypten,das einst deren Wiege war, nicht mehr: der Feldbau wird von den Treellahs erträglich getrieben, auch findet man in den Städten noch ei- ige Ueberreste des Kunstfleilses, der vormals die Ufer des Nils belebte, ın Mf. von Seide, Kattun, Hanf, Leder, Tapeten, Glas, Salmiak und töpfiernem Geschirr.: Bedeutend bleibtnoch immer der Handel theils über Skanderik. zur See, theils durch Kierwahen in das in- nere Afrika und Arabistan. Für die Osmanen bleibt Aegypten immer wich- tig: weil es- die Kornkammer der Hauptstadt ausmacht. Der Einfluls der

Pforte hat sich gegenwärtig nach dem, Sturze der Mammelukenbegs sehr ver-. gebietet

grölsert, und ihr Pascha jetzt, wo er sonst blols ein Gefangner war, mit eben der Macht, wiein den übrigen Ländern des Beichs.' scheinen die Mammeluken noch neben den unabhängigen Arabischen Schechs in Said sich zu behaupten. künfte der Pforte, die ın Aegypten ein Corps von 12,000 Jengitscheri' unterhält,

‚belaufen sich regelmälsig auf600,000 Sul-

taninen oder etwa 4,000 Beutel baares Geld,. 36,000 Maafs Reils, an Zucker 45,642, an Pfeffer 2505 an Kaneel 370, an Ingwer 190, an Cassja250, an Zinn 900, an Sennesblättern 60, an Makarp- nen 1,200, an allerlei Gewürze 900, an Quinquina 309, an Tamarinden 80o9gOkas, an Erbsen 2,000,. an Linsen 2,600 Maafs, an Hanf 1,000 Zentn. u. s. w. Das Laud zerfällt in 3 Theile ı) Bahary oder Nie- deräsypten mit der Prv.Bahhyreh, Ra- schyd, Gharbyeh, Menouf, Massotrah, Khärgyeh und den Bistr. von Kahira. 2) Vostani oder ‚Mittelägypten mit der Prov. Fayuam, Benesuef und Minyet un. 3) Said mit der:Prov. Theben, Girjeh

und Syouth.(Descript. de UEgypte. Par.

1810. an Ba N Hartmans Beschr, von Egypten. amb. 1909. Güssefelds Charts vom Nilstrom. Weiher.)=

Aclana. Bahr el Acaba, Meerbusen oder grofse Bucht am rothen Meere, Stadt Ailah belegen ist.

A4elen, Aigle, Helv, Mfl! im' C. Waadt; 60 H., 2,500 E. Saline, mit einem Ertrage von 8,500 Zentn,

denos,'s, Enos.=

derding, s. Erding,

Aernen, Helv. Mfl, im C, Wallis: grofs und gutgebanet, h

‚Zertzen, Ertzen, Han Mfl. an der en nn ee on Amis von$2 H. und 4,895 E. in d, Pr. Kalenbere; ıra Sr 9.0. ‚enberg, 159 H.,

Adetas, Ygalotten,' Negrillos, ein Asiat: Volk, das sich durch Farbe und wolligesHäar von ‚allen übrigen Asiaten unterscheidet, in dem Innern von Ma- nıla, den übrigen Philippinen und Bor- neo Ieht, und wahrscheinlich das näm?: liche ist, weiches man auf den Anda- manschep und ‚Australischen Inseln un- ter dem Namen Papuas kennt. Aethiopisches Meer, ein Theil des Atlantischen Oceans im W."von Afrika unter dem A equator. .Aefna, Montegibella, der höchste Berg der Insel Sicilien unter 320 50° öst.

Osmanen und Ma-|

Griechen und

Doch

Die Ein-

E. Hutf;,

Arabischer. 690 L, und 340 s. Br, bis

an.deren äulserstem Ende die

.defs noch immer räthselhaft ist.

heit, überhaupt aber,- hat, von üppiger Fruchtbarkeit, die

Afr

L. und 370,44 n. Br., ‚zwär isolirt ste- hend, aber doch als ein zu den Sicili- schen' Apenninen sgehöriger Vulcan anzusehen,nach Saussure 10,280, nach Andern 9,180 Fufs über dem Meere. Er besteht aus 3 Regionen:, die untre oder Piemontese höchstfruchibar an allen Erzeugnissen der warmen Zone, die mittlere oder die Waldgegend mit Forst- und Fruchtbäumen, und die dritte oder höchste nackt, mit Asche, Bimsstei- nen, Eis und Schnee bedeckt. In der letzten sieht man auf einer weiten ‚Ebe- ne deu grolsen, stets dampfenden Krater, vor dem sich seit Ya Jahrhunderte ein neuer Berg, die Krone des Aetna, ge- bildet hat. Das Innere des Bergs brennt unaufhörlich, aber nicht immer sucht sich das Feuer durch den grofsenKrater einen Ausbruch, sondern es bricht an mehrern Orten aus, und der kleinern Krater ‚giebt es viele. Unweit dem Becher sieht man noch Mauerwerk von dem Philosophenthurme und das neue Brittische Haus.|

Aerzberg, Oestr. berühmter Berg in Steyermark mit dem unerschöpflichen Eisenbergwerke, welches jährlich ge- gen 280,000 Zentn. ausbeutet..

Afergur, Marat. Festung zwischen dem Tapti und Nerbudda in Hindostan.

Afghanen, in Hindostan Patanen, ein mächtiges Volk, dessen Ursprung ungewils ist,"welches aber jetzt über Kabulıstan herrscht und sich übereinen Theil von Hindostan verbreitet hat. Tapfre, aber blutgierige Krieger, die die Puktosprache reden und den Islam angenommen haben. Sie leben unter einer Feudalverfassung.

Afinei, vorm. Sudak, Rulfs.$t. am Schwarzen Meere im Gouv. Taurien, Kr. Fecdosia, 600 E.; kleiner Haven. so Aflenz,"Oestr..Mil. undKameral- herrsch. im lnuneröstr. Kr. Bruck. Mar- morbruch..$

Afnu, s.Housse.

4dfragola, Sic. D. in der Nähe der Hptst. Napoli, inder Neap. Prov. Napoli mit schönen Landh. ,' ı Pfk. und 12,647 jährlich 6,000 Dutzend.

Afrika, einer der. Erdtkeile, eine unseheuere Halbinsel,. welche: blofs durch den Isthmus von Stez mit Asia zusammenhängend, sich zwischen 1 bis ' 370 30%.n. Br. ausbreitet und im'N. an das Mittellän- dische, im O.,an das rothe Meer und den Indischen Ocean, im S. und W. an das Aethiopische Meer und den Atlanti- schen Ocean gränzt, Das Arealwird auf 531,633, von Gräberg auf 521,856, von Malte Brun aber auf 690,000 Q. M. oder 1,750,000. Lieuen angegeben. Die Ober- fläche ist im Ganzen ebener, äls in den übrigenErdtheilen; in keinem findet man so ungeheure Sandwüsten, und dieKobi in Hochasien hält mit der Sahara keine Vergleichung aus. Doch fehlen Gebirge keinesweges, und in dem unbekannten Innern scheint ein sehr erhabenes Pla- teau sich zu befinden, das uns jetzt in-

Boden ist von verschiedener Beschafien- wo er Wasser

Wüsten bieten freilich nur eine unge- heure Sandmasse dar, aber auch mitten in diesem Sandmeere trifft man auf rei- zende lachende Oasen. Die Hauptge- birge, wovon die bekannten sich mehr durch ihre Mächtigkeit und Breite, als durch Höhe auszeichnen, sind der At-

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