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Aufloͤſung des Lapidis cauſtici“*) 30 Gran in ½ Pfund deſtillirtem Waſſer, und verbindet mit einem mehrfach zuſammengelegten Paͤuſchgen, das in jene Lauge ein⸗ geweicht wird. Iſt die Wunde klein; ſo erweitert man ſie mit dem Meſſer, oder ſaugt ſie mit einem blin⸗
den Schroͤpfkopf aus(den man hernach im Feuer aus⸗
gluͤhen muß,) gieſet oder ſpruͤtzet jene Lauge hinein, und laͤßt die Wunde ſo lang eitern, als die Natur es haben will, und ſich dann ſelbſt vernarben.
Auch die dephlogiſtiſirte Salzſaͤure in die Wunde
rein getroͤpfelt, aber mit Waſſer verduͤnnt damit die
Wunde auſſen verbunden, wird empfohlen. Es wird mehrere Tage damit fortgefahren, und jene Saͤure auch innerlich mit einem angenehmen Saft verſetzt und ver⸗ duͤnnt verordnet.*r)
Endlich muß noch ein Heilmittel gegen den tollen Hundsbiß angefuͤhrt werden, das erſt vor einigen Jahren bekannt worden iſt:
In der Ukraine giebt es eine Art wilder Enten, Gotka genannt. Der Beſchreibung nach haͤlt ſie v. Wildungen(in Weidmanns Feierabend; Marburg 1815. I. 21.) für die Anas Caſarca. L. Sie riecht ſtark nach Biſam. Ihr Blut, ſagt ein oͤffentliches Blatt (Petersburger Zeitung. 1813. No. 90.) iſt das ſicherſte Mittel gegen den tollen Hundsbiß. Man ſticht die Ente todt, faͤngt das Blut in einem Glas auf, und laͤßt es den Gebiſſenen auf einmahl trinken. Dieß bewahrt
ihn vor Immer vor allen gefaͤhrlichen Folgen, wovon
mehrere Beiſpiele in jenem Blatt angefuͤhrt werden. Eben ſo bewäͤhrt zeigt es ſich gegen den tollen Wolfs⸗ biß. Es wuͤrden alſo gewiß Verſuche, ob ſich dieſe Ente bei uns naturaliſiren ließe, der Muͤhe werth ſeyn.
*) Dieſer Lapis Chyrurgorum cauſticus heißt auch Cauterium Potentiale, und darf mit dem Lapis infernalis nicht ver⸗ wechſelt werden. Er wird aus Seifenſiederlauge bereitet, die man in einem eiſernen Geſchirr über Feuer eindickt. Nimmt man als⸗ dann das Geſchirr vom Feuer ab; ſo erhärtet die Maſſe. Man
theilt ſie in kleine Stücke, und bewahrt ſie in einem wohl ver⸗ ſchloſſenen Gefäß, hinterm Ofen.
*⁴) D. Wendelſtädt im allgemeinen Anzeiger. 1813. No. CLIX. S. 1483. 48 6


