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Inſtrument beim Fahren iſt ein kniefoͤrmiger Stock, Hſtoll genannt, der die Stelle des Leitriemens, Peit⸗ ſche, und der Hemmkette vertritt. Oben iſt er mit Schellen oder NRingen verſehen. Raſſelt man damit; ſo laufen die Hunde ſchneller. Faͤhrt man bergab; ſo haͤlt man ihn vorne zwiſchen die Schlittenkufen. Sol⸗ len die Hunde ſtiille halten; ſo ſtoͤßt man den Stachek, womit er am Ende bewaffner iſt, zwiſchen die vordern Kufen in den Schnee oder das Eis. Sollen ſie rechts; ſo klopft man damit rechts auf den Schnee oder auf die Kufen, und ſo umgekehrt, wenn ſie links ſollen. Der ganze Schlitten iſt einfach und doch ſehr feſt aus Birkenholz ohne alle Naͤgel gebaut, und wiegt ſelten uͤber 22 Pfunde. Frachtſchlitten(Narden) ſind ſtaͤrker und ſchwerer gebaut.*)
Auf Lavanſaeari, einer von 40 Familien bewohn⸗ ten Inſel im Finniſchen Meerbuſen, bedient man ſich
der Hunde zum Fangen der Seekaͤlber, auf folgende
Art. Dem Hunde werden Schuhe angezogen, die ſo gemacht ſind, daß die Zehen durch kleine Loͤcher gehen. Auf dieſe Art verletzt er ſeine Fuͤſe nicht auf den ſcharfen Eisſchollen. Der Hund ſucht die unter den Eisſchollen und dem gefrornen Schnee befindlichen Neſter der Seekaͤlber auf, und jagt das Junge her⸗ aus, das mit einem Dreizack blos verwundet wird, worauf man die Leine, woran der Dreizack befeſtigt iſt, nachlaͤßt, da dann das Junge ſeinen vorigen Aufent⸗ halt wieder ſucht, und die Mutter durch ſein Geſchrei herbeilockt, die ſich dann bei der Umarmung des Jun⸗ gen ſelbſt verwundet, und mit ihm bis zur Ermattung herumtaumelt.
Die Haare der Hunbe dienen zu Strümpfen, gro⸗ ben Huͤten, Saalbaͤndern. Des weißen Hundekothes
(album graecum) bedient man ſich in Saffiangerbe⸗
reien. Die zottigen Budelfelle werden unter dem Rauch⸗ werk gefuͤhrt, und von Kuͤrſchnern zu allerlei Unter⸗
*) v. Langsdorfs Bemerkungen auf einer Reiſe um die Welt. Frankfurt 1813. II. Tab. XIV.
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