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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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d) Auch durch Gehorſam zeichnet ſich der Hund aus. Dieß kann man am Beſten an einem gut dreſſir⸗ ten Hund ſehen. Mit Begierde, ſelbſt mit Freuden apportirt er das geſchoſſene Federwild. Unermuͤdet hohlt der dreſſirte Budel ins Waſſer geworfene Sachen heraus, traͤgt den Stock, die Tabakspfeife ſeines Herrn mit ſichtbarem Stolz auf dieſen ausgezeichneten Auftrag, und wied nicht ſelten ſeinem Herrn durch ſein beſtaͤndiges Apportiren zur Laſt.

Diieſe ausgezeichneten Gaben, das dem Hund ganz eigene Beſtreben, um den Menſchen zu ſeyn, feine unaufhoͤrliche Sehnſucht, ſich feſt an ihn zu ſchmiegen, ſeine ſichtbare Begierde, ihm zu dienen, ſich ſeinen Beifall zu erwerben, das ganz beſondre Ta⸗ lent, ſeine Liebkoſungen und ſeine Anhaͤnglichkeit auf eine ſo mannichfaltige Art an den Tag zu legen, ſind ſo einzig und characteriſtiſch, daß hier die Abſicht der Natur dieſes Thier dem Menſchen naͤher als jedes

andre Thier zuzugeſellen unverkennbar wird.

Noch merkwuͤrdiger und ſchaͤtzbarer wird uns die⸗ ſes Thier, wenn wir die vielfachen Dienſte erwaͤgen, die es uns leiſtet.

Mit Hunden bemaͤchtigt ſich der Menſch wilder Thiere, mit ihnen verfolgt und erlegt er Raubthiere. Alle Jagdvoͤlker, alle Nomaden haben Hunde. Der Menſch, ſagt Buffon, mußte ſich erſt unter den Thieren ſelbſt einen Anhang verſchaffen, und vorzuͤg⸗ lich Diejenigen durch eine liebreiche Pflege zu gewin⸗ nen ſuchen, welchen er die meiſte Bereitwilligkeit zu⸗ traute, ſich an ihn zu gewoͤhnen, und an welchen er eine vorzuͤgliche Neigung wahrnahm, ihm zu gehor⸗ chen, damit er ſich ihres Beiſtandes wieder gegen an⸗ dre Thiere bedienen konnte. Eine der erſten Kuͤnſte

war alſo die Abrichtung der Hunde, und die gluͤckliche

Folge dieſer Kunſt die Eroberung ſeines Wohnplatzes, Sicherheit ſeiner Perſon und ſeines Eigenthums. Der Hund bewacht das Haus und den Hof, begleiket ſei⸗ nen Herrn als treuer Beſchuͤtzer und Waͤchter auf ſei⸗ nen Gaͤngen und Reiſen. Er bewacht ſeine Heerden, und ſucht ihm das Wild auf.