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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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Schneiders Anleitung zur Erziehung eines jungen Huͤhnerhundes. Braunſchweig. zweite Ausgabe. 1811.

Bechſteins Diana. II. 213.

Bergius gruͤndliche Anweiſung, einen Huͤh⸗

naerhund abzurichten. Weimar 1787. (Cottas) Handbuch fuͤr das practiſche Forſt⸗ und Jagdweſen,. ſ. v. v. Leithund, Huͤhnerhund ꝛc.

VI. Nuͤtzlichkeit und Benutzung der Hunde.

Die Hunde gehoͤren unter unſre vorzuͤglich nuͤtz⸗ lichen Hausthiere, an denen wir manches bewunderns⸗ wuͤrdige Talent wahrnehmen. Die ausnehmende Fein⸗ heit ihrer Sinne erhebt ſie uͤber die meiſten andern Thiere, und der Menſch hat daher den Hund vor den mehrſten andern Hausthieren in ſeine naͤhere Geſell⸗ ſchaft gezogen.

Beſonders zeichnet ſich der Hund durch folgende Eigenſchaften aus.

2) Durch Gelehrigkeit und Geſcheutigkeik. Man kann den Hund in kurzer Zeit abrichten. Gar bald findet er ſich in die in ſeinem Haus angenom⸗ mene Lebensweiſe, merkt bald, um welche Stunde ſein Herr auszugehen pflegt, wo er dann mit dem Glockenſchlag erſcheint. Er weiß aber auch bald,

wenn es keinen Spatziergang gilt, ſondern einen Amts⸗ gang, wo er ſich ganz ruhig verhaͤlt, und nicht mitzu⸗ gehen verlangt, weil er ſchon weiß, daß ihm dieſes nicht verſtattet wird. Wenn er in Geſchaͤften geht, daß ich mich ſo ausdruͤcke, iſt er gar nicht gern geſtoͤrt und angerufen, ſelbſt von ſeinen alten Bekannten nicht. Er gruͤßet ſie dann kaum nach der Hunde⸗Weiſe, und eilt in ſeinem Auftrag oder Amtsgang ernſthaft fort. Er druͤckt ſogar offenbar ſeinen Unwillen aus, daß man ihn zur Unzeit ſtoͤrt. Wenn er mit andern Hun⸗