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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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aber man giebt ihnen blos die Knoͤpfe(nicht die Roͤhren), Ruͤckenwirbel und Ribben. Von Aas muß man ſie ſtreng abhalten. Sie bekommen davon trie⸗ fende Augen, verderben die Naſe, und riechen haͤßlich. Etwas geriebenen Meerrettich dann und wann unter ihre Suppen gethan, freſſen ſie gern und mit Gedeihen. Dabei muͤſſen ſie taͤglich reines Waſſer bekommen.

c) Wer nun eine gute Art Hunde hat, muß ſich auch die benoͤthigten Hunde ſelbſt anziehen, und bei ſeiner guten Zucht zu bleiben ſuchen. Denn wenn dieſe gut iſt; ſo iſt das Einmiſchen fremder Zuchten unnoͤthig und unnuͤtze. Einer alten Huͤndin giebt man einen jungen Hund, und vor dem zweiten Jahr laͤßt man beide Geſchlechter nicht zur Zucht zu. Zum Be⸗ decken iſt der Februar, Maͤrz und April die beſte Zeir. Die Jungen ſind ſodann leichter aufzubringen, als wenn ſie fruͤher oder ſpaͤter kommen. Wird die Huͤn⸗ din zur ungelegenen Zeit hitzig, ſo kann man ſie ver⸗ liegen laſſen; oder noch beſſer: man laͤßt ſte zu, wirft aber die Jungen in Stroh gewickelt und mit einem Stein beſchwert ins Waſſer, noch ehe ſie an der Mut⸗ ter geſogen haben. Woͤlft aber die Huͤndin zur ſchick⸗ lichen Zeit; ſo laͤßt man ihr 4 6 Junge, haͤlt ihr Lager rein, und nach 8 Wochen nimmt man die Jungen von der Mutter weg, giebt ihnen ktaͤglich ei⸗ nigemahl Brodkrummen in Kuhmilch zu einem Brei angemacht, und gewoͤhnt ſie nach und nach an ihr kuͤnftiges Futter.

d) Bis nun der Hund dasjenige Alter erreicht hat, wo er zur Jagd angefuͤhrt werden kann, geht die Hauptſorge nur dahin, daß er gut genaͤhrt werde, und keine Untugenden annehme. Wenn nun die Lehr⸗ jahre angehen, wird der Hund angefuͤhrt und dreſ⸗ ſirt. Die muͤhſamſte Dreſſur, und diejenige, welche die mehrſte Erfahrung und Kenntniß vorausſetzt, iſt die Dreſſur des Leithundes und Huͤhnerhundes

3 eſter uͤber die kleine Jagd. I. 33 9o.

Leonhardis Forſt⸗ und Jagd⸗LCalender, 1796. S. 206. 1797. S. 153. 1798. S. 258.