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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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hundes, C. villaticus. Er war ganz ſtumm und wur⸗ de gegeſſen. Selbſt den Spaniern war dieſe Speiſe vor Einfuͤhrung des Rindfleiſches ſo unentbehrlich, daß dieſe Zucht nach und nach ganz ausgerottet wurde. Buffon ſoll ihn mit dem Koupara der Guiana(Ur- fus cancrivorus), und Linnée mit dem Itzouinte- Potzoli, einem noch unvollkommen beſchriehenen Hund mit kurzem Schwanz, ſehr kleinem Kopf und groſem Buckel, verwechſeln. v. Humbolds Anſichten der Natur. S. 01. Smith Barton's Fragments of the natu- ral-hiſtory of Pennfylvania. I. 34.

Folgende Hunde ſind keine beſondere Zuchten, oder, wie die Jaͤger ſagen, Raſſen, wie vielleicht ihre Na⸗ men vermuthen ließen.

1) C. fcoticus, der Schweishund. Ridingers Thiere. tab. 10. G. v. Mellin. 205.

Pennant. 240. 249. Encycl. 374. f). 387.

Die Schweishunde ſind gemeiniglich Baſtarde von

einem Daͤniſchen Hund und einem Jagdhund. Die dunkelfarbigen haͤlt man fuͤr die Beſien. Allein unſre

Hirtenhunde, Bauernhunde und Dachshunde ſind

auch treffliche Schweishunde.

2) Stober, Spionhund, Chien de quète, requerant.

Entweder nimmt man zum Stoͤbern unſern ge⸗ woͤhnlichen Huͤhnerhund, oder man erzieht ſich dazu einen Mittelſchlag von einem kleinen Jagdhund und einem Dachshund.

3) Biberhund.

Ein zur Biberjagd abgerichteker Dachshund, oder ein Baſtard vom Daͤniſchen Hund und vom Jagdhund. Bechſteins Pennant. 250.

4) Parforce⸗Hund. Dazu nimmt man einen Franzoͤſiſchen oder Engli⸗