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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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ſchen Jagdhund, der laut anſchlaͤgt. Die teuſchen

Parforce⸗Hunde ſcheinen aber doch ein nationeller Schlag zu ſeyn.

Sukow. 24o. Bechſteins Pennant. 248. Ri⸗ dingers Thiere. tab. VI. Deſſen Hunde.

tab. VIII. Sollte vielleicht die Bracke da⸗

hinter ſtecken, die Viele nicht kennen? 5) Birſchhund, C. curſorius..

Einn Baſtard von der Engliſchen oder Daͤniſchen Dogge und einer Windhuͤndin.

Bechſteins Pennant. 254. Sukow. 242. Ency⸗ clop. 375.). Ridingers Thiere. tab. 15. Deſſen Hunde. tab. 12. G. v. Mellin. 215. 6) Der Auerhahnbeller. b Dazu richtet man die kleine Steinbracke, oder ei⸗ nen Dachshund an einen Puterhahn ab. 7) Hetzhunde, Packhunde.

Zur wilden Schweinhetze braucht man Bullenbeiſſer, Engliſche Doggen, Sauruͤden, oder einen Mittel⸗

ſchlag von einer Engliſchen Dogge und einer Pomme⸗

riſchen Ruͤde. 8) Truffelhunde.

Dazu taugen unſre Schaͤferhunde und Hirtenhunde ganz vorzuͤglich gut. In Piemont, welches man in der Handelswelt als das Vaterland der meiſten und beſten Truͤffel betrachtet, richtet man Hunde beſonders

zum Aufſuchen der Truͤffeln ab, und der ehemahlige

Geheime Rath F orſtner von Dambenois brachte dieſe Hunde zuerſt aus Piemont, wo ſie Putta heiſſen,

nach Stutgard. Sie ſind eine Art kleiner Budel.