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Bemerkung und Heilung einer astheni schen Dundee, Veranlaßt durch fehlerhafte Behandlung e einer Colick, vom Thierarzt Mosel.
Vor einiger Zeit ersuchte mich Herr Bi, ein hie⸗ siger Kaufmann, eines seiner kranken Pferde, wel⸗ ches auf einem Fabrikgebaͤude in einiger Entfernung
von der Stadt stand, zu untersuchen; es habe zwar
schon solches der Schmidt aus Hein der Cur, dieser verfuͤhre nicht nur sehr ungeschickt damit, sondern es werde auch nicht besser. Ich ritt hin, fand das
Pferd angespannt, und dessen Krankheitszustand
verrieth sich schon aus der Ferne. Als ich den Zweck 8 meiner Sendung zu erkennen gab, wurde mir von
einem Geschaͤftsfuͤhrer oder dem aͤhnlichen, gesagt:
Der Hr Schmidt habe es schon in der Cur, wel⸗ cher versichert haͤtte, es wuͤrde schon besser werden und
es konne kein Mensch etwas anderes daran thun, und
sie waͤren mit diesem Menschen sehr wohl zufrieden.
Bei so bewandten Umstaͤnden war nichts zu thun, als das Thier seinem Schicksal zu uͤberlassen und ohne ein Wort daruber 10 sagen meinen 3 weiter
zu setzen.
Kurz darauf redete mich der Besi ter wieder an, und fragte mich, warum ich ihm nicht die Gefaͤllig
keit ene und sein Pferd in die Behandlung naͤh⸗
2 Ich gab ihm meinen gehabten guten Willen


