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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
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habe fdenet vill es nicht ch ein Eiter dies datum große Vor⸗ Schichal mit nicht gesund

zur Arznei

manches erden kann,

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. sehenen Pferde nicht zum Vortheil gereichen.

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oder man doch dadurch mit viel weniger Umstaͤnd⸗

. lichkeit und Kosten zu seinem Zweck kommt, so gestehe

ich doch, daß ich nicht so unbedingt davon eingenom⸗ men bin, wie der in jedem Betracht gewiß verdienst⸗ volle Thierarzt Herr von Tennecker, der mehr wie einmal sagt, er moͤchte ohne dieses Mittel nicht Thier⸗ arzt seyn. Wo ich nur denke, ohne das Eiterband

durchzukommen, wende ich es nicht an; unlaͤugbar

ist es doch, ein widerliches Mittel bleibt es immer,

sei es auch Vorurtheil; ich nehme es keinem Pferde⸗

besitzer uͤbel wenn er lieber ein Pferd ohne, als mit

Eiterband reitet; und ich verarge es keinem Pferde⸗ waͤrter, wenn er solches je eher je lieber entfernt wuͤnscht, oder uͤberhaupt dagegen protestirt. An meinen eignen Pferden wende ich zwar das Eiterband sogleich an, sobald es die Umstaͤnde heischen, mache i

mir auch kein Bedenken daraus, ein Pferd damit

zu reiten; aber soviel bleibt ausgemacht, daß man

ein Pferd, welches man mit einem oder mehrern

Haarseilen gesehen hat, mit mehrern Schwierigkeiten verkaufen kann, sei es auch noch so gut geheilt; man macht sich nun einmal Vorstellungen davon, die, waͤren sie auch noch so ungegruͤndet, einem damit ge⸗ Und wollte man an einem mittelmaͤßigen Ort jedem Pferd,

0 welchem es dienlich ist, ein Haarseil bicben; 3 man