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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
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Anwendung der Cieuten⸗Salbe und anderer reizen⸗

der Dinge gelang mir zwar, aber das Pferd blieb lahm und ich erklaͤrte: daß ich ohne ein Eiter⸗ band nichts mehr unternaͤhme, verbuͤrgte mich

aber für die Herstellung. Durch einige andere

gluͤcklich ausgefallene Elten hatte ich mir das Ver⸗

trauen des Mannes erworben, von der Lähmung

wollte er es hergestellt wissen, und so uͤbergab er mir das Thier. Ich zog nun ein sehr reizendes Eiter⸗ band, unterhielt es sechs Wochen und dadurch gluͤckte

mir die Herstellung vollkommen. Hierdurch ist meine

Erfahrung uͤber die sichere Wirksamkeit der Eiter⸗ baͤnder abermals bestaͤtiget worden.

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Ich wuͤnschte sagen zu koͤnnen: ich babe t ahnliche Erfahrungen gemacht, mir will es nicht gluͤcken, manches Uebel, was andere durch ein Eiter⸗

band heilen, auch herzustellen, ob mir dies darum

wiederfaͤhrt, weil ich eben nicht so gar große Vor⸗

liebe dafuͤr habe? und ich ein gleiches Schicksal mit denen theile, die von einem Arzneimittel nicht gesund werden sollen, weil sie kein Vertrauen zur Arznei

baben? ich weiß es nicht!

Ob ich zwar vollig überzeugt bin, daß manches

Uebel nur ur das Fontanell gehelt werden kann,