ten, und den Rotz im An⸗ ange nich gleich 0 ein⸗
mal verstopfen, thut man dieses nicht; so verstopft sich der Schleim in den feinen Aestchen der euftgefaͤße und es kann daraus ein hartnaͤckiger Husten, wohl
gar Lungensucht oder Lungenfaͤule entstehen. Man
wende folgendes an: Nimm Kampfer 1 Quentchen,
Baumoͤl einen Loͤffel voll, Kuͤmmel 2 Loth, zerreibe
alles in einem Moͤrsel, und bestreiche die Nasensöcher
des Schaafes taͤglich zweimal damit. Auch kann
man dem Schaaf von Zeit zu geit ein wenig Schnupf⸗ tabak i in die Nasenloͤcher thun.
Innerl lich wende man folgendes an: Pimpinelle, Alant, Holunderbluͤthen, geinsaamenmehl von jedem
115. Man zerstoße alles, vermische es mit Salz und
gebe dem Schaafe taͤglich dreimal 2 Loth; oder nimm Ochsenzungenwurz el, Althewurzel, v. jed. 6 Loth, rohes Spiesglas 4 Loth, Honig so viel genug ist eine Latwerge zu machen, und geb, dem* taͤglich zweimal 2 Loth.
Heeren bei 3 einer rheematischen Lähmung. von Joh. August Lessing.
Ich wurde uͤber ein Pferd zu Rathe gezogen, welches seit einem halben Jahr an einen hintern Schen


