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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
Entstehung
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5 Wundlefzen bewirken zu koͤnnen, mußte ich das b Thier niederwerfen. Die Gedaͤrme traten jetzt in die 1 Oefnung des Bauches, einige kleine Pulsaderrisse bluteten stark, und vermehrten eine Ergießung des Blutes im Hinterleibe. So bald ich die Arterien unterbunden hatte, suchte ich das in der Bauchhoͤle ergossene Blut zu entfernen. Ich steckte meinen Arm in den Bauchhineinund fand einige Holz⸗ splitter und geronnene Blutstuͤcke. Ich legte das Pferd auf die Seite, druͤckte an verschtedenen Stel⸗ len des Bauches und erhielt auf diese Weise mehr wie 2 Maas Blut aus der Bauchhoͤle. Den her⸗ aus haͤngenden Theil des Netzes schnitt ich weg, und die zerrissenen gleichsam kodten Raͤnder der Wunde beschnitt ich mit dem Bisturium, so daß ich zwei frische Wundlefzen erhielt. Nachdem ich das Pferd auf den Ruͤcken gelegt hatte, heftete ich die Raͤnder der Wunde durch die Knotennath zusammen, die ich jedesmal 3 Finger breit von einander machte. Die Haut selbst ließ ich unvereinigt. Hierauf wurde das Pferd seiner Fesseln entlediget; etwas Blut floß nun noch zur Wunde heraus. Ich ließ das Pferd nun. langsam herumfuͤhren, um den Ausfluß des Blutes zu beguͤnstigen. Sobald dieser aufgehört hatte, legte ich ein mit Thedens Wundwasser befeuchtete Com⸗ presse auf die Wunbe, die ich aller 2 Stunden wie⸗

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