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ters mit it frischem Wa ser„ dem Thiere kaͤg⸗
lich Bewegung machen, und recht oft frisches Wasser
oder Mehlsaufen reichen, ubrigens gar keine Diaͤt halten— sobald die Kranken Appetit zum Futter
zeigten, wurde ihnen reiner guter Hafer, jedoch in
kleinen Portionen gereicht, eben so gutes Heu—
oder gruͤnes Futter, je nachdem ihr Instinkt Nei⸗
gung zu dem einen oder andern zeigte. Wo es moͤglich war, ließ ich aber die Thiere mit
warmer Seifenlauge oder auch nur mit warmem VWasser und Seife uͤber den ganzen Koͤrper abwaschen, und dann recht nachdruͤcklich mit trocknen Stroh⸗ wischen uͤber den ganzen Leib abreiben. Das Eiterband welches ich immer uber 1 gten oder zten Tag mit Terpentinöl befeuchtete, erhielt
ich waͤhrend den ganzen Verlauf der Krankheit und
selbst waͤhrnd der Reconvaleszens in Eiterung, gab wenn es der Abgang von hart geballtem Mist oder
die Spannung des Hinterleibes anzeigte, einige Kly⸗
stire aus bloßem warmen Wasser mit etwas Kochsalz und Leinoͤl vermischt, wendete ubrigens weder Raͤu⸗ cherungen noch Daͤmpfe an, und hatte in 14 Tagen, 3 bis 4 Wochen, je nachdem die Krankheit schon ei⸗
nen bohen Grad erreicht hatte, ehe ich die Thiere in die Kur bekam, die Freude die Heilung bezweckt zu baben.
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