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kostspielig ist: Ich zog den Kranken, sowohl wenn ich sie bey dem Entstehen der Krankheit— als bey schon weit gediehenen Fortschkitten in ihr in die Cur be⸗ kam, ein Eiterband an die Brust, das ich nur nach dem verschiedenen Grad der Krankheit, der Reiz⸗ barkeit— Alter und Kraͤften des Thiers mehr oder weniger reizend machte, und brachte so alle meine Kranken, die sich bey den vielen Meßfremden Pfer⸗ den, so an der Seuche litten, leicht an x58 belaufen konnten, gluͤcklich durch, indessen dies waͤre vielleicht von der Naturkraft auch allein bewirkt worden, und mein Antheil an der Herstellung war weniger die aͤrztliche Behandlung als die gute Pflege und die Abwartung, welche ich ihnen verschafte. Doch dem sei wie ihm wolle, genug sie wurden durch die ver⸗ einigte Behandlung geheilt— ohne daß(höchstens 6 bis 8 Stuͤck ausgenommen„ bey welchen ich es mehr aus Charlatanerie, um bey den Besitzern die Cur umstaͤndlicher zu machen„ wle auf Anzeigen der Krankheit that) ein einziger Kranker innerliche Arze⸗ neien bekommen haͤtte, und da wo ich sie dem Savoir faire des Thierarztes gemaͤß ja geben mußte, bestan⸗ den ste aus einer Latwerge von einem Gemisch aus Wacholderbeeren, Enzian, Baldrian, Angelika, Calmus, etwas Spiesglas und Kochsalz. f Die verschwollenen triefenden Augen ließ ich df⸗


