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Interessanttr aber als dies einfache schlichte Be⸗ handlung, die gar keinen Anspruch auf Gelehr samkeit
und hoͤchstens nur auf praktischen Werth macht, da
sie bey dem aͤrmsten Bauer und Fuhrmann, der sein Pferd fast nicht einen einzigen T Tag muͤssig stehen lassen kann, wie bey dem reichsten Pferde⸗Besitzer, dem man nach seinen Wunsch die Kur durch eine Menge
Umstaͤndlichkeiten kostspielig machen konnte, gleich leicht anzuwenden war,— interessanter als diese
Behandlung sage ich, werden manchem Thierarzte
folgende Bemerkungen seyn: 1) Daß da wo man dem kranken Thiere keine Ei⸗ terbaͤnder gezogen hatte, bey vielen rhevmatische Lähmungen, der groͤßte Beweis, daß diese Krankheit katarrhalischer Art war, zuruͤck blie⸗ ben, die man nun noch durch Eiterbaͤnder, oder wie dies die gemeinen Thierärzte lieber thun, durch scharfe Salben heilen mußte. i b 29 Daß bey dieser Verabsaͤumung oftmals Entzuͤn⸗ dung der Nieren, Blutstellen und ein stinkender Durchfall eintrat, und
3) daß bey ganz schlechter Wartung und Pflege, kaͤslichen Strapazen und Aderlassen die Krank⸗ heit in Rotz uͤbergieng, wenigstens war dies
der Fall bey 16 Pferden, meist polnischen Ju⸗
den- Pferden, die, während daß sie an der
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