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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
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dieses mit Appetit frißt. Die Auger: bine

nicht mehr so uͤber das Auge herab, und lassen den Augapfel mehr als zur Haͤlfte sehen, welcher eben⸗ falls seine Truͤbheit verloren und sein voriges glaͤn⸗ zendes Ansehn bekommen hat. Diejenigen Pferde, die sich waͤhrend der Krankheit nicht gelegt haben, legen sich nun, und liegen viel. Gemeiniglich tritt den sten, 7ten oder gten Tag ein Durchfall ein, der 12 bis 14 Stunden dauert, und alsdann von selbst auf? hoͤrt. Diese Wirkung der Naturkraͤfte darf man

nicht unterdruͤcken, wenn sie nicht zu lange dauert, indem nach derselben! die Besserung si chtlich zunimmt.

Dieser Durchfall ist bey manchen breiartig mit vielem

Schleim vermischt, und sehr uͤbel riechend, nur ben

einigen Pferden war er ganz waͤsserig. Die Ursachen dieser 8 Krankheit sind theils in dem schlecht gewonne⸗ nen Futter, theils in dem harten Winter, vorzuͤglich

aber in einer eignen 3 dieses Srühhahes zu

suchen. Curme thode. 5

Diät

Man tntziehe den Kranken alle harte Nah⸗ rungsmittel, und gebe ihnen nichts weiter als ein

mit Kleien dick gemachtes Trinkwasserund zwar so lange, bis sich die Freßlust wieder eingestellt hat.