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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
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nun it die Sreßlost ganz ebingegen b 25 sie mehr Durst. Einigen schwillt der ganze Kopf 5

an, bey andern hingegen ist nur das Maul ange⸗

schwollen. Bey denjenigen, welche mit Halsentzuͤn⸗

dung befallen sind, ist das Zahnsleisch, der Gaum und die Zunge angeschwollen, und steht blauroth aus. Die eine Leberentzuͤndung haben, bey denen ist das

Zahnfleisch gelb, und die Zunge mit einem zaͤhen

gelben Schleim belegt, und man findet oͤfters die waͤsserige Feuchtigkeit in der ersten Augenkammer ebenfalls gelb. Sie schlagen mit den Flanken, doch

80 nicht so heftigwie bey einer sungenentzündung,der

Puls ist klein und geschwind, und schlaͤgt in einer Minute 60 bis 70 mal. Ohren und Extremitaͤten sind kalt, der Schlauch und die Hoden bei Hengsten schwellen betraͤchtlich an, sie bekommen geschwollene Beine, auch findet sich haufig eine waͤsserige Ge⸗ schwulst unter dem Bauche ein. Sie misten und stallen, nur bei einigen zeigt sich in den ersten Zeiten

eine Verstopfung, einige misten nur einzelne harte

Ballen weg. Bey einigen schwellen die Druͤßen im

Kehlgang an. Die Krankheit dauert bis zum 7ten

oder ten Tag mit gleicher Hinfaͤlligkeit fort, alsdann faͤngt sie allmaͤhlig an abzunehmen, und das erste Zeichen der eintretenden Besserung ist: daß das 8 etwas S aus seiner Streu 1 und

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