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wo schon innnere organische Fehler statt finden. Der
Beweis, daß diese Krankheit an und fuͤr sich nicht toͤdlich ist, ist, daß von 400 Kranken, die seit dreh
Wochen unter meiner Aufsicht von den Scholaren der
Thierarzneischule sind behandelt worden, auch nicht
ein Einziger, so schlecht sie auch waren, gestorben
ist. Es waͤre dieses um so eher zu erwarten gewesen, da viele ihre Pferde nur dann erst nach der K. Thier⸗ arzneischule schickten, wenn die Krankheit ihren hoͤch⸗ sten Grad erreicht hatte, wie es im Allgemeinen auch bey andern Krankheiten der Fall ist, daß die Pferde nur dann erst nach der Schule gebracht werden, wenn
ihre Krankheiten aus heilbaren in unheilbare uͤberge⸗
gangen sind.
. 5 Kennzeichen der Krankheit.
„„Das Pferd zeigt in den ersten Tagen große Mat⸗ tigkeit und Hinfaͤlligkeit, und die Freßlust ist vermin⸗
dert, den zten bis Aten Tag nimmt die Krankheit
zu, dann bekommt das Pferd eine Schlummersucht,
und verhaͤlt sich beinahe wie ein dummkollriges Pferd.
Es laͤßt entweder den Kopf tief haͤngen, oder stuͤzt
solchen fest in die Krippe. Die Augenlieder haͤngen tief uͤber das Auge herab, der Augapfel ist entzuͤn⸗ det und truͤbe, und in dem innern Augenwinkel zeigt sich ein Ausfluß einer Eiteraͤhnlichen Makerie, und


