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noch alle gesund sind. Pferde, welche von dieser Krankheit ergriffen werden, haben den Krankheits⸗ 8 stoff schon eine Weile vorher, jedoch unwirksam im Koͤrper getragen; es bedarf nur Zeit und einer guͤn⸗ stigen Gelegenheit, um diesen im Koͤrper liegenden Krankgeitsstoff zu entwickeln, woher denn 8 A 27 75 der Ansteckung kommt. e 1 Noch erinnere ich, daß, wenn die grantheit o vor⸗„ 1 uber ist, und Flecken oder gar eine Verdunklung der 1 4 Hornhaut im Auge zuruͤck bleiben, mir folgende Salbe sehr große Dienste geleistet. Nimm Nußbdl 1 Drachme, Ochsengalle 1 Skrupel, Hirschhornsalz. 1 2 Gran, zur Salbe gemischt und ins Auge gestrichen.. 1 5 1 Ferner ist die Freßlust gaͤnzlich verlohren, wodurch VĆr. große Entkraͤftung entstehet, und der fauligten Auf- 5 5 loͤsung noch mehr die Hand geboten wird,„„ ich in den Zwischenraͤumen der Kampferlatwerge als Medicamentum Alimentosum dem Thiere spatel⸗ weise, als: Nimm gestoßene Karbe 4 Unzen, gemeines Salz eben so viel, geriebenes Brod einen Teller voll, Mehl 4 Eßloͤffel, welches mit so viel i Wein als genug ist zur Latwerge gemacht wird. Die⸗ ses wird in einem Tage verbraucht.


