Aber die Pferde seuche,
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Von bern Fiedler„Direktor der Thi terarzueischule
N Hamburg. 5
Es berschet 1e eine Krentheit in den Stallen.
3 Pferdebesitzer, welche die wenigsten Pferde⸗ Eigenthuͤmer vielleicht dem Namen nach kennen, und die dennoch fuͤr das Ganze von gefaͤhrlichen Folgen werden koͤnnte. Ich glaube es dem All gemeinen schuldig zu seyn, diese Krankheit naͤher auseinander zu setzen, die ich auf mehrern Vererinaͤrschulen Gele⸗ genheit hatte bestimmt kennen zu ee und die ent⸗ ferntesten Folgen zu zeigen.. Frost, Hitze und Schauder sind die Vorboten dieser K rankheit, der Puls hat sich bis zu 75 und mehrern Schlaͤgen e so wie sich die Puls- schlaͤge vermehren, so vermehrt sich das Athemholen, und eine heiße duͤnstige zuft wird aus den Nasen⸗ loͤchern getrieben, die Lust zum Fressen verliert sich und endlich geht das Thier es ganz von seinem Futter ab.
Die ersten Wege, Magen und e sind verschleimt, die Zunge unnatuͤrlich trocken, das Pferd matt und traͤge. Die Ohren sind bald kalt, bald brennend heiß. Gegen Zureden und Strafe ist das Pferd unempfindlich und die ganze Krankheit


