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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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den sollen.

das man jnen nicht lohnen dürffe/ vnd an sit

stat lose Suppenfresser angenommen werden/

schnetden.

Dergen sich anfangs(wie gemelt) wol zu bedencken vnd furzusehen ist/ das einer wisse/

welche den andern das Brot fur dem maul abe

was er fur einen Herrn bekomme/ vnd wes er sich sol von jm zuuertrösten haben.

Es ist auch nicht vngut/ wenn einer in dem vorhaben ist/ das er Gott darüber vmb gnade anruffe/ wie wir dan in alle vnserm thun vnd

wesen billich thun sollen.

Aber zu mercken ist/ das sich ja bey leibe ei ner nicht leichtlich zu einem Herrn begeben soll der böse/ hadderhafftig/ Tyrannisch vnd Gott loss ist/ denn so solche Herrn auch bier zeitlich/ vmb jres Gottlosen wesens vnd jrer Tyranney willen/ zum offternmal gestrafft werden/ müs⸗ sen sich seine Diener zu besorgen haben/ das sie

nicht allein jres guts/ sondern auch jres Leibs

Ehre/ vnd gut en gerůͤchts halben mit dem Her ren in gefahr komen. Vnd ist viel besser/ das sie sich anfenglich eines solchen Herrn enthalten denn das sie darnach mit vn willen von im schei

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seiner willen die Warheit des Göttlichen worts

verlassen;, 60 e Alse

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Insonderheit sol kein Diener seinem Her/ ren in Religions sachen/ hoffieren/ vnd vmb