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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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5 Erinnerung vnd ver⸗ i zeichnis/ Wie eincs Fürsten oder I Herru Rath/ oder diener/ sich in seinem an thun vnd wesen allenthalben verhal⸗ ene

moge. 2 N Nfenglich wil einem der 1 G. fich gedenckt zu Herren Hoffe oden N»f 8 8 dienst zubegeben/ von nöten sein⸗ 5

185 10 M PMdas er sich wol fur vnd vmbsebe/ was er jm for einen Herrn erwehle/ nicht wenl⸗ ger dan einem von noten ist/ wenn er freien wil 0 das er sich wol fur sehe/ Denn die Herren niche alle gleich/ sondern einer arm der ander reich/

tinev jung der ander alt/ einer from der ander

böss. Item einer ist milde/ vnd lohnet seinen die

nern trewlich vnd wol/ dargegen der ander

karck/ vnd gibt niemand nichts. Man findet jr

auch wol die Papistisch vnd Gottlos sein/ oder

sonst mit vngereimbt en sachen vmbgehen/ in

0 welchen nicht gur ist/ das sich ein Diener ge⸗

brauchen lasse. Vnd thut fast wehe/ wenn elner einen sol⸗. chen Herrn bekömpt/ welchem er lange trew⸗ e lich gedienet/ vnd doch seine dienst nicht an ge⸗. sehen werden/ Sondern dagegen mit seinen au. gen sehen mus/ das einer hier der ander da ver e

stossen wird/ welche doch trewlich gedienet/ auff n c B i das