DOSDas vierde Gespräch Bians Taler Christian Gott lieb.
5„ Ans Thaler. Das seind mir schöne achenn/ was will darauß werden! Gottlieb.
was fehlet disem/ das er also mit jm selb redt/ die hennd hin vnnd her würfft/ vnd das angsicht entstelt? Sihe er will mir zũ. Hans Taler. Wie aber nun Gortlieb? habicks nit lengst gsagt? Es werde ain mal die sach dahin kom⸗ menn das wir all diehend vber die köpff schlagenn wer⸗ den. Ich main es woll sich machenn. Gottlieb. Was
ists mein Taler? Was will sich machenn? Thaler. Das werdenn wor bald jnnen werden. Nun wolan es soll andern wol als laur werdenn als mir. Gottlieb. Lieber biß nit so verzagt. Ich merck wol was dir anligt/ Es wirt nit so schwer als du mainenn wilt. Thaler. Nit so schwer!? Wie kans nitt schwer sein/ Wann ain eerlicher mann/ der mit eerenn vnnd gůt herkommenn/ on not in gfar leibs vnd gũts gesetzt wirt Man hette wol gmecherthon vnd der gewaltigen vnnd mächtigenn herren vnwillenn nit so freuenlich vbervnns bewegt. Gottlieb Warinn het⸗ te man künnenn gemächer thůn/ Vnnd warmit habenn wir grosser herren zom auff vnns geladen. Thaler. Werenn wir schlecht ein feltig bey dem wort Gottes bliben/ vnnd het⸗ tenn vnns nit an etliche andere stend gehänckt/ Man wurde vns von der religon wegen noch lang nichts thůn. Gottl. Mein Thaler/ Glaubstu aber das dises ain grund vnnd be⸗ stand habe? Meinstu/ wir wurdenn sicher sein vor gewalt wann wir vnns nit zů anderen Christlich Furstenn vnnd 5 ü Sten.


