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Weinſtock. Denen jungen Knaben, welche mit vielen Hi. tzen und Feuchtigkelten beladen ſind, iſt der Wein ſchaͤdlich. 1 Der ſtarcke Wein iſt gut wider die Aufbl⸗ hung des Magens, und zertheilet die Fluͤſſ; Suͤſſer neuer Wein, ſo nicht verjoh ren iſt, ma,
chet dickes Gebluͤt, blaͤhet den Leib auf, ver⸗
ſtopffet deber und Miltz; Der ſchwarßze dicke Wein iſt übel zu verdauen, beſchwehret leicht lich das Haupt, machet bald truncken, verur⸗ ſach et auch Verſtopfſung der deber und Milt. Der ſüſſe Moſt iſt dem Leibe gar ſchaͤdlich, blähet den deib und die Daͤrme mache viel Winde, wird ſchwerlich verdauet, verur ſachet ein dickes Gebluͤt, und wenn er nicht bald wle⸗ der durch den Stuhlgang abgehet, iſt er noch viel ſchaͤdlicher.
Die Blaͤtter am Weinſtock und krumme Zweiglein kuͤhlen und adltringiren ſehr, wer⸗ den gebrauchet in der rothen Ruhr, dem Er⸗ brechen, Blutausſpeyen, und andern Blut⸗ fluͤſſen,(man gebrauchet den ausgedruckten Safft 3) Aeuſſerlich kuͤlen ſie, und lindern die Haupt⸗Schmertzen und Hitze, bringen den Schlaff, wenn man dle Fuͤſſe mit waͤſchet oder ſelbe dem Haupt applicirt.
Die Blätter haben einen lieblichen ſauken Sofft in ſich, dahero ſie wider das Hauplwehe und Hitze groſſen Nutzen haben: man bindet ſie
auf die Fußſohlen, den Schlaff zu befördern,
auch kochet man ſie in die Fußbaͤder: ſie hoben zugleich in etwas eine adltringirende 3. zugleit 1
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